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Märkte | 16.01.2020

Aus IZ03/2020, S. 20

Von Thorsten Karl

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Dortmund
  • Unternehmen:
    Schollen Hotelentwicklung
  • Organisationen:
    Stadt Dortmund, Wirtschaftsförderung Dortmund
  • Personen:
    Thomas Westphal
  • Immobilienart:
    Hotel & Gastronomie

Volle Betten in Dortmund

Dortmund. Die Stadt Dortmund hat 2018 rund 1,46 Mio. Hotelübernachtungen gezählt. Somit hat sich diese Zahl in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt.

Das vergangene Jahr ist in Sachen Hotelübernachtungszahlen das neunte Rekordjahr in Folge gewesen. Mit einem Umsatz von 1,4 Mrd. Euro sei der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Stadt, erläuterte Thomas Westphal, der Geschäftsführer der Dortmunder Wirtschaftsförderung. Es seien vor allem Großereignisse wie der Evangelische Kirchentag oder das Pokémon-go-Festival gewesen, die Besucher in die Stadt gelockt hätten. Und so sieht Westphal noch Nachholbedarf bei Hotelentwicklungen. Raum für neue Unterkünfte sei durchaus vorhanden.

Doch Vorsicht, so rosarot wie der Wirtschaftsförderer sehen Hotelberatungsunternehmen die Zukunft des Dortmunder Beherbergungsgewerbes nicht. So wurde die drittgrößte Stadt des Bundeslands im Hotelmarktreport Nordrhein-Westfalen der Wuppertaler Schollen Hotelentwicklung erstmals mit einem Einfach-Minus bewertet. Im vorherigen Report bekam Dortmund noch ein Neutral. In der Stadt gab es in den vergangenen Jahren einen Hotelprojektboom, der bis 2022 dafür sorgen wird, dass sich die Bettenkapazität um 50% erweitert. "Vor diesem Hintergrund sehen wir aktuell kein Potenzial für weitere Hotelentwicklungen in Dortmund", heißt es im Report.

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