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Projekte | 16.01.2020

Aus IZ03/2020, S. 18

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Zentrum wird saniert

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Besonders die Gewerbeflächen des Ihme-Zentrums im Sockelgeschoss sind stark sanierungsbedürftig.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Hannover. Der Eigentümer des Ihme-Zentrums, Lars Windhorst, soll nach einem gerichtlichen Vergleich 50 Mio. Euro in die Sanierung des Gebäudekomplexes investieren.

Im März 2019 hatte der Investor Lars Windhorst über die Civitas Property Group, ein Unternehmen seiner Tennor Holding, die Objektgesellschaft IZ Hannover von Intown gekauft - und damit rund 83% des Ihme-Zentrums beziehungsweise 96% der Gewerbeflächen. Nach der Insolvenz der Carlyle-Projektgesellschaften 2009 verharren vor allem die gewerblichen Sockelgeschosse im Rohbauzustand samt zunehmenden Verfalls.

Wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) berichtet, wird ein gerichtlicher Vergleich zwischen der Wohnungseigentümergemeinschaft des Ihme-Zentrums und der IZ Hannover vorbereitet. Darin verpflichtet sich das Unternehmen von Windhorst, in den kommenden Jahren mindestens 50 Mio. Euro zu investieren - vor allem in die Herrichtung des Sockelgeschosses. Nach Angaben der HAZ stehen hier 74.000 m² leer.

Der Vergleich entstand in Folge der Klage einer Wohnungsbesitzerin, stellvertretend für die aus 550 Personen bestehende Wohnungseigentümergemeinschaft, vor dem Amtsgericht Hannover, um die Sanierung zu erzwingen. Die Richterin habe sich Anfang Dezember für dieses Ansinnen offen gezeigt, sodass sich die Beklagten offen für einen Vergleich zeigten.

Am 15. Januar erfolgte eine Versammlung der Eigentümer des Ihme-Zentrums. Doch allein die Stimmenmehrheit der IZ Hannover reicht, um dem Vergleich zuzustimmen, sodass jedes andere Ergebnis eine Überraschung wäre. Nach Zustimmung durch die Eigentümer muss das Amtsgericht dem Vergleich noch seinen Segen geben.

Windhorst ist an die von Intown mit der Stadt geschlossenen Verträge gebunden und muss die Fassade bis Ende Juni 2021 sanieren. Damit die Stadt ihre Verträge über 23.700 m² Büro-, Archiv- und Lagerfläche verlängert, müssen zudem bis Ende 2021 rund 9.000 m² Ladenflächen im Sockelbereich vermietet sein.

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