Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Projekte | 21.11.2019

Aus IZ47/2019, S. 18

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Grasbrook ab 2024 im Bau

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Das Überseezentrum und das Edeka-Lager dahinter werden Wohnquartieren weichen.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Hamburg. Auf dem Kleinen Grasbrook südlich der Hafencity sollen 3.000 Wohnungen und 16.000 Arbeitsplätze entstehen. Ab 2024 soll gebaut werden. Auch die Hafenwirtschaft zeigt sich zufrieden.

Der neue Stadtteil Grasbrook am Südufer der Norderelbe - vis-à-vis der Hafencity - soll ab 2024 entstehen. Für den Bau von 3.000 Wohnungen sowie die Schaffung von Raum für 16.000 Arbeitsplätze sieht Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt eine Perspektive von 20 Jahren.

Mit dem Moldauhafenquartier, dem Freihafenelbquartier und dem Hafentorquartier sind drei Quartiere definiert. Die Flächen der beiden erstgenannten werden stufenweise aus dem Hafengebiet entlassen. Das Hafentorquartier bleibt Hafengebiet. Es soll als urbanes gewerbliches Quartier für emissionsarme hafenwirtschaftliche Nutzungen reserviert werden. Dazu gehören Forschung und Entwicklung, Flächen für Start-ups und andere Unternehmen. De facto fungieren die geplanten Gewerbeimmobilien als Lärmriegel für die Wohnflächen im Moldauhafen- sowie Freihafenelbquartier.

In einem Letter of Intent von 2017 mit dem Unternehmensverband Hafen Hamburg sowie dem Industrieverband Hamburg hatte die Wirtschaftsbehörde zugesichert, dass es durch die geplante Wohnnutzung auf dem Areal des jetzigen Überseezentrums zu keinerlei betrieblichen Einschränkungen in puncto Lärm oder anderer Emissionen kommen werde.

Umziehen wird Edeka, dessen Lager vom Nordufer des Grasbrooks in den Süden verlegt wird. Autoverlader Unikai erhält statt der riesigen Parkflächen ein sechsgeschossiges Parkhaus und schließlich werden noch Flächen zur Gefahrgutlagerung geschaffen. 120 Mio. Euro sind dafür seitens des Senats vorgesehen.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!