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Projekte | 14.11.2019

Aus IZ46/2019, S. 25

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Die Hansestadt bekommt ein zweites Radisson-Hotel

Quelle: Radisson Hotel Group, Urheber: Tchoban Voss Architekten Hamburg
Glas und Klinker werden die Fassade des Hotel- und Bürogebäudes prägen, das bis 2022 gebaut werden soll.

Quelle: Radisson Hotel Group, Urheber: Tchoban Voss Architekten Hamburg

Rostock. Auf einer Freifläche am Stadthafen will Scanhaus-Chef Friedemann Kunz ein Hotel- und Bürogebäude errichten. Hauptnutzerin wird die Radisson Hotel Group sein, die an der Warnow erstmals in Deutschland ein Haus der Marke Radisson eröffnen will.

Gleich neben dem Sitz von Aida Cruises am Ufer der Warnow soll die künftige Herberge entstehen. Die Radisson Group will an dem Standort zum ersten Mal in Deutschland ein Haus der Marke Radisson eröffnen, die sich durch ein Design im skandinavischen Stil von den anderen sechs Marken der Gruppe unterscheidet. In Rostock betreibt die Kette in der Langen Straße 40 bereits ein Radisson Blu mit 251 Zimmern, das sich im Besitz der Familienstiftung von Friedemann Kunz befindet, die auch Bauherrin für das neue Hotel am Stadthafen sein wird. Mit den 190 Zimmern, die im künftigen Hotel am Stadthafen entstehen sollen, wird Radisson nach eigenen Angaben zum größten Hotelbetreiber in Rostock.

Radisson wird Rostocks größter Hotelbetreiber

Gebaut wird das Radisson Stadthafen nach den Entwürfen des Hamburger Architekturbüros von Tchoban Voss. Das Gebäude soll eine für die Architektur in der Region typische Fassade aus rotem Klinker erhalten. Während sich das Hotel- und Bürogebäude zur Straße Am Strande hin mit einer geschlossenen Front mit Vor- und Rücksprüngen zeigt, öffnet sich das dreiflügelige Haus zum Ufer der Unterwarnow mit großzügig verglasten Fronten im Erdgeschoss und einer weitläufigen Treppenanlage, die hinunter zur Kaimauer vom nebenan liegenden Becken des östlichen Stadthafens führt.

Ganz in der ersten Reihe wird das Haus aber nicht stehen, der Baugrund reicht nur an einer Ecke bis zum Wasser. Erst im vergangenen Jahr verkaufte die Hansestadt das letzte freie Grundstück auf dem Areal. Im Bieterverfahren machte die 2016 gegründete Familienstiftung von Friedemann Kunz das Rennen, in die der erfolgreiche Unternehmer, dessen Fertighausfirma Scanhaus floriert, zahlreiche Immobilien eingebracht hat. Dazu gehören auch das Hotel Radisson Blu und die Liegenschaft Am Strande 7, in der das Life-Science-Unternehmen Centogene seinen Sitz hat. Letzteres befindet sich gleich neben dem Grundstück, auf dem bald das Hotel- und Bürogebäude errichtet werden soll. Das ist besonders deshalb praktisch, weil Centogene wächst und künftig weitere Büroflächen benötigt. Die soll das Unternehmen im Neubau nebenan finden, der außer den Flächen für das Radisson auf 2.000 bis 2.500 m2 auch Platz für Büros bieten wird.

Voraussichtlich im dritten Quartal 2022 wird das Hotel nach derzeitigem Stand eröffnen. Es soll über ein hauseigenes Restaurant und ein Fitnessstudio verfügen und außerdem einen 300 m2 großen Bereich für Meetings und Events sowie ein Business-Center bieten. Empfangen werden die Gäste des Radisson in einer großzügigen Lobby Lounge. Als Highlight der neuen Herberge kündigt der Betreiber die Brauerei-Bar auf der Dachterrasse an, die einen "spektakulären" Blick über den Stadthafen bietet.

Transaktion: Rostock, Am Strande

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