Sie verwenden iz.de als Gastnutzer

Märkte | 07.11.2019

Premium Bis zu 6 Premium-Inhalte / Monat im Basis-Paket (Print-Abo), unbegrenzt im Premium-Paket.
Aus IZ45/2019, S. 18

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Hamburg
  • Unternehmen:
    Saga GWG
  • Organisationen:
    Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Nord (BFW Nord), Center for Real Estate Studies, Immobilienverband Deutschland IVD Nord, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen, Grundeigentümer-Verband Hamburg, Mieterverein Hamburg
  • Personen:
    Andreas Breitner, Axel Wittlinger, Sönke Struck, Marco Wölfle, Torsten Flomm, Siegmund Chychla
  • Immobilienart:
    Wohnen

"Wir wollen nichts schönreden"

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
"Der Hamburger Wohnungsmarkt funktioniert, Regulation überflüssig" ist die Kernbotschaft von Andreas Breitner, Torsten Flomm, Marco Wölfle, Axel Wittlinger und Sönke Struck (v.l.) anlässlich der dritten Cres-Studie zum Hamburger Mietwohnungsmarkt.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Hamburg. Die Wohnungsverbände in Hamburg haben eine Cres-Studie zum Mietwohnungsmarkt vorgestellt. Demnach liegt die Mietentwicklung im Bestand deutlich unter der Entwicklung der Verbraucher [...]

Registrieren Sie sich kostenfrei und lesen Sie den Artikel weiter!


Mit Ihrer Registrierung willigen Sie in unsere AGB ein. Für die Nutzung unserer Services und Produkte gilt zudem unsere Datenschutzerklärung.

KOMMENTAR Zu "Wir wollen nichts schönreden"

Kurz vor der Vorstellung der neuen Zahlen zum Mietenspiegel in Hamburg sowie wenige Monate vor der Bürgerschaftswahl präsentieren die Wohnungsverbände verblüffende Zahlen zur Mietentwicklung. Nach der Cres-Studie bleibt die Mietentwicklung im Bestand deutlich hinter dem Anstieg der Verbraucherpreise zurück. Das wäre schön. Doch die von Saga und Genossenschaften selbst veröffentlichten Zahlen zu ihren Mieten liegen deutlich über den Werten der allgemeinen Preisentwicklung - und denen der Studie. Was stimmt denn nun? Professor Wölfle verweist auf verschiedene Rechenarten zur Ermittlung der Bestandsmiete. Ebenfalls erst auf Nachfrage wird eingeräumt, dass sich dieser Vergleich zu den Verbraucherpreisen sowie die verblüffend schmale Differenz zwischen Bestands- und Neuvermietungsmieten ausschließlich auf die vor allem von Saga und Genossenschaften gelieferten 270.000 Datensätze bezieht. Nach welchen Kriterien die gelieferten Datensätze von den Wohnungsunternehmen ausgesucht beziehungsweise nicht geliefert wurden, bleibt ein Rätsel. Das Interesse der Verbände, einer stärkeren Regulation des Mietwohnungsmarkts entgegenzuwirken - die nach der Bürgerschaftswahl im Februar recht wahrscheinlich ist -, rechtfertigt nicht, durch die schiere Masse von Daten Repräsentativität zu behaupten. Friedhelm Feldhaus