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Märkte | 07.11.2019

Aus IZ45/2019, S. 15

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:

Sparsame Schweinfurter

In Schweinfurt wurde im bundesweiten Städtevergleich des Energiedienstleisters Techem im vergangenen Jahr am wenigsten Wärme verbraucht.

Auf 100,7 kWh/m² belief sich im vergangenen Jahr der Wärmeverbrauch eines Schweinfurter Durchschnittshaushalts (Heizung plus Warmwasser). Damit führen die Unterfranken wie schon 2017 das bundesweite Techem-Ranking der Städte mit dem geringsten Wärmeverbrauch an. Gegenüber dem Vorjahr konnten sie ihren Verbrauch sogar noch um 7,9% senken. Den zweiten Platz erreicht die badische Stadt Pforzheim, die 2018 auf einen Verbrauch von 107,1 kWh/m² kommt und damit 9,2% unter dem Wert von 2017 liegt. Platz drei belegt das nordrhein-westfälische Hattingen mit einem Jahresverbrauch von 108,6 kWh/m².

Auch von letzterem Wert können die Einwohner von Rendsburg in Schleswig-Holstein nur träumen. Ein Durchschnittshaushalt verbrauchte dort 178 kWh/m² Wärme. Das sind 77% mehr als in Schweinfurt. Platz zwei der Negativspitzenreiter geht an das niedersächsische Salzgitter mit 177,3 kWh/m². Den dritthöchsten Verbrauch verbucht Schleswig (175,2 kWh/m²).

Insgesamt seien die Verbräuche in vielen Städten zwischen Nord- und Ostsee, wie z.B. auch in Itzehoe oder Lübeck, hoch, stellt Techem fest. Die Bewohner seien "gut beraten", ihren Wärmeverbrauch zum Vorteil der Umwelt und ihres Budgets einzuschränken, z.B. durch maßvolles Runterregeln der Heizköper bei Abwesenheit. Das heißt, die Räume sollten mindestens 16 Grad Celsius warm sein, da das Wiederaufheizen sonst mehr Energie verbrauche als der Erhalt dieser Mindesttemperatur.

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