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Politik | 31.10.2019

Aus IZ44/2019, S. 6

Von Christine Rose

In diesem Artikel:
  • Immobilienart:
    Wohnen

Kabinett will keine EnEV-Verschärfung

Es geht zügig weiter mit den Gesetzesvorhaben der Bundesregierung in Sachen Klima. In der vergangenen Woche hat das Kabinett den Entwurf für ein Gebäudeenergiegesetz (GEG) beschlossen, der Bundestag diskutierte erstmals über eine steuerliche Abschreibung für energetische Gebäudesanierung. Entgegen der Forderung des Bundesumweltministeriums bleibt es beim GEG dabei: Die Energieeinsparverordnung (EnEV) soll nicht verschärft werden. Erst im Jahr 2023 will das Kabinett die Anforderungen für Neubau und Bestand wieder auf den Prüfstand heben. Im Entwurf vorgesehen ist auch, dass ab dem Jahr 2026 der Einbau von Ölheizkesseln verboten sein soll. Es gibt jedoch Ausnahmen, u.a. dann, wenn ein Haus nicht mit Gas, Fernwärme oder erneuerbaren Energien zu heizen ist. Wer auf neue Heiztechnologien umsteigt, soll die Kosten zu 40% erstattet bekommen oder steuerlich absetzen können. Über die Umsetzung des Klimaschutzprogramms im Steuerrecht, darunter die Einführung einer steuerlichen Abschreibung energetischer Sanierungsmaßnahmen, diskutierte erstmals der Bundestag. Selbstnutzer von Wohnimmobilien sollen demnach 20% der Kosten von maximal 200.000 Euro über drei Jahre absetzen können. Die Steuervorteile werden auf bis zu 40.000 Euro pro Immobilie beziffert. Der Entwurf wurde an den Finanzausschuss überwiesen. Er soll in der nächsten Sitzungswoche vom 4. November erneut diskutiert werden. Im Bundesrat stehen die Steuerpläne am Freitag, 11. November, auf der Tagesordnung.

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