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Projekte | 24.10.2019

Aus IZ43/2019, S. 21

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Zech baut Frankfurter Messeportal

Frankfurt. Die Gustav Zech Stiftung wird den südlichen Eingang des Messegeländes bauen. Dabei will das Unternehmen selbst einen 33-geschossigen Turm entwickeln und im Auftrag der Messe deren Portalgebäude.

Der schon lange projektierte Messeeingang Süd kommt voran. Die Messe Frankfurt wird einen rund 1.000 m² großen Teil des betreffenden Baufelds 42a an der Europaallee an die Gustav Zech Stiftung verkaufen. Zech wird dann aber auf dem gesamten Baufeld den bereits 2014 präsentierten Entwurf von cyrus moser architekten verwirklichen. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Gesellschaften Messe Frankfurt Venue und Gustav Zech Stiftung Management Ende September geschlossen.

Auf dem insgesamt knapp 3.400 m² großen Areal westlich der Emser-Brücke sollen bis zum Jahr 2024 ein 33-geschossiges, 124 m hohes Hotel- und Bürohochhaus und der Messeeingang entstehen. Das Hochhaus auf seinem Grundstücksteil wird Zech in Eigenregie entwickeln, den Messeeingang Süd als Generalübernehmer der Messe Frankfurt. Derzeit wird der Bauantrag vorbereitet, sodass im Spätherbst 2020 die ersten Bauarbeiten anlaufen können. Das Hochhaus soll auf 19 Geschossen ein Viersternehotel mit rund 374 Zimmern und auf 13 Geschossen rund 10.000 m² Bürofläche beherbergen. Die Tiefgarage wird auf vier Ebenen rund 200 Autostellplätze bieten. Für das Hotel meldet Zech "fortgeschrittene Vertragsverhandlungen" mit einem potenziellen Betreiber. Fünf Bürogeschosse sind an die Messe Frankfurt vorvermietet. Der Büroturm soll im Bestand der Gutav Zech Stiftung bleiben.

Der Messeeingang Süd ist viergeschossig unmittelbar am künftigen Halt der im Bau befindlichen Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 geplant. Über ein Transportsystem mit Laufbändern und Rolltreppen wird er an die 2018 eröffnete Halle 12 angeschlossen. Die knapp 5.000 m² des Messeeingangs sollen eine Empfangshalle mit Zugangskontrollen, Veranstaltungs- und Konferenzräume und Gastronomie enthalten.

Beim Ausarbeiten der Vereinbarungen wurde die Messe Frankfurt technisch von WPV Baubetreuung, Frankfurt, und juristisch von der Berliner Kanzlei Pöllath + Partners beraten. Für Zech lieferte GSK Stockmann die juristische und Ebert Ingenieure aus Leipzig die technische Expertise. Die Messe hatte das Baufeld 42a Anfang des Jahres 2014 von Aurelis erworben.

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