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Politik | 09.10.2019

Aus IZMessezeitung 03 Mittwoch/2019, S. 52

Von Volker Thies

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Hattersheim am Main, Frankfurt am Main
  • Organisationen:
    Stadt Frankfurt am Main, Regionalverband FrankfurtRheinMain
  • Personen:
    Markus Frank, Mike Josef, Klaus Schindling
  • Immobilienart:
    Wohnen, Infrastruktur, Gewerbe allgemein

Rechenzentren nur noch im Cluster

Quelle: Immobilien Zeitung
Hattersheim Bürgermeister Klaus Schindling (mit Mikrofon) stellte Projekte für Rechenzentren vor.

Quelle: Immobilien Zeitung

Frankfurt will die Ansiedlung von Rechenzentren stärker regulieren. Eine Clusterbildung soll Konflikte mit Wohnnutzungen und anderem Gewerbe verringern.

Ihr habt einen Platz in Frankfurt, aber wir wollen bestimmen, wo dieser Platz ist", lautet die Botschaft des Frankfurter Planungsdezernents Mike Josef (SPD) an die Entwickler und Betreiber von Rechenzentren. In den zurückliegenden Jahren hat die Ansiedlung der Serverfarmen in der Region sprunghaft zugenommen. Nach Zahlen des Regionalverbands FrankfurtRheinMain gibt es inzwischen mehr als 600.000 m² Rechenzentrumsfläche. Ein Ende des Trends ist nicht in Sicht.

Die Stadtverwaltung will die Entwicklung nun stärker steuern, auch um Konflikten mit Anwohnern wegen der Lärmentwicklung und der Verdrängung von anderem Gewerbe durch die zahlungsbereiten Bauherren der IT-Objekte entgegenzuwirken. Deshalb sollen künftige Projekte dieser Art an einem oder wenigen Standorten geballt Platz finden. Wo genau, mochte Josef nicht verraten. Vermutlich werden sich Anhaltspunkte dazu in einem Konzept zu Gewerbeflächen finden, das die Verwaltung bis zum Jahresende vorstellen will. Josefs Amtskollege Markus Frank (CDU) aus dem Wirtschaftsressort machte den Vorschlag, beim geplanten Stadtteil im Nordwesten die zentrale Autobahn 5 mit Rechenzentren einzufassen. Das soll den Verkehrslärm von Wohnhäusern fernhalten und Möglichkeiten zum Heizen mit Abwärme eröffnen. Die Serverfarmen sind auch im Umland ein Thema. Hattersheims Bürgermeister Klaus Schindling (CDU) berichtete, dass die Stadt nach zwei Ansiedlungen dieser Art nun weitere 8 ha Gewerbeland entwickle und mit vier Entwicklern von Rechenzentren verhandle.

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