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Märkte | 09.10.2019

Aus IZMessezeitung 03 Mittwoch/2019, S. 40

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Berlin
  • Personen:
    Jakob Mähren
  • Immobilienart:
    Wohnen

Vier Fragen an Jakob Mähren

Quelle: Immobilien Zeitung
Jakob Mähren sieht den Peak überschritten.

Quelle: Immobilien Zeitung

Herr Mähren, ist der Berliner Mietshausmarkt aus den Fugen geraten?

Die Kaufpreisvervielfacher für Mehrfamilienhäuser haben sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt, Baulandpreise für solche Gebäude haben sich seit 2012 verzehnfacht.

Und wie wird es weitergehen?

Der Peak ist überschritten. Zuletzt kostete ein Mietshaus schnell über das 30fache der Jahresnettokaltmiete oder bis zu 3.000 Euro/m². Das ist vorbei. Die Preise reiner Wohnhäuser werden stagnieren. In Milieuschutzgebieten, wo sie nicht mal mehr die Fenster streichen dürfen, könnten sie um bis zu 30% sinken. Leere Eigentumswohnungen in guten Gegenden werden dagegen vielleicht noch teurer. Das Gleiche gilt für teilgewerbliche Häuser. Kein Wunder. Investoren weichen auf Gewerbe aus.

Ist die Party am Mietwohnungsmarkt jetzt also vorbei?

Vorbei würde ich so nicht sagen. Die deutsche Hauptstadt ist aufgrund hoher Bevölkerungs- und Beschäftigungszuwächse immer noch attraktiv, doch die Verunsicherung der Investoren wächst.

Nachgefragt: Lässt sich mit Berliner Mietwohnungen noch Geld verdienen?

Klar. Der Markt an sich ist ja kerngesund. Aber man muss genauer hingucken. Immobilieninvestoren sind ja verwöhnt. In den vergangenen Jahren hat die Flut alle Boote gehoben. Das ist definitiv vorbei.

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