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Projekte | 07.10.2019

Aus IZMessezeitung 01 Montag/2019, S. 3

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Berliner Hotelhochhaus zu verkaufen

Urheber: Gewers & Pudewill
Der Hotelturm soll eine Fassade aus Naturstein erhalten.

Urheber: Gewers & Pudewill

Noch ist der Hotelturm, der etwa 500 m südlich vom Alexanderplatz wachsen soll, nicht gebaut. Doch UBM Development und die Berliner Cesa-Unternehmensgruppe halten auf der Messe schon mal Ausschau nach potenziellen Erwerbern.

Was lange währt, scheint endlich gut zu werden. Zehn Jahre nach einem Realisierungswettbewerb für ein Hotelhochhaus auf dem südlichen Teil des 4,5 ha großen Areals haben es die jetzigen Eigentümer Cesa und UBM (B2.110) geschafft, das Projekt auf die Zielgrade zu bringen. Die Joint-Venture-Partner wollen auf dem zwischen S-Bahnviadukt und Alexanderstraße gelegenen Baugrundstück, das wegen seiner leicht gebogenen Form Banane genannt wird, eine 2.126 m² große Teilfläche mit einem 20-Geschosser bebauen.

Der vorhabenbezogene Bebauungsplan ist nach aufwändigen Vorplanungen vor einem Monat von den Bezirksverordneten in Berlin-Mitte abgesegnet worden. Jetzt hoffen die Entwickler auf eine schnelle Baugenehmigung. Im vierten Quartal wollen sie bereits mit dem Hochbau auf der Fläche beginnen, die Cesa 2013 erworben hatte. Für die Realisierung des Projekts holten sich die Berliner UBM als Partner mit ins Boot, die wiederum mit ihrer 2018 gegründeten Tochter UBM Hotels Management kooperieren. Diese ist als reine Pachtgesellschaft, die Hotelprojekte verwaltet, mit den wichtigsten großen Hotelbetreibern gut vernetzt.

So kommt es, dass es mit Marriott bereits vor Baubeginn einen Betreiber für das Hochhaus gibt. Marriott wird mit den Marken Moxy Hotel und Residence Inn das Gebäude mit 23.100 m² BGF im Wesentlichen allein bespielen. Neben den 445 Zimmern, die im trendigen Moxy entstehen sollen, sind 115 Suiten für Langzeitgäste im Residence Inn geplant. Zudem wird es Ladenflächen im Erdgeschoss geben.

Der Entwurf für das Gebäude, dessen Turm aus dem Sockel wächst und das von jeder Seite aus betrachtet anders aussieht, stammt vom Berliner Büro Gewers & Pudevill. Die Architekten waren bei dem Realisierungswettbewerb nicht mit von der Partie, sondern wurden von UBM und Cesa neu engagiert. Bei ihren Planungen legen sie besonderen Wert auf eine nachhaltige Bauweise. Für den Hotelturm ist eine LEED-Gold-Zertifizierung angestrebt.

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