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Märkte | 12.09.2019

Aus IZ37/2019, S. 15

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    ista
  • Organisationen:
    Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
  • Personen:
    Puja Singhal
  • Immobilienart:
    Wohnen

Wärmebedarf der Haushalte steigt

Im vergangenen Jahr verbrauchten die deutschen Privathaushalte etwa 2% mehr Heizenergie als 2017. Das hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) auf Basis von Daten des Mess- und Energiedienstleisters ista zu 300.000 Mehrfamilienhäusern in Deutschland errechnet. Die Zahlen seien klima- und witterungsbereinigt. "Der seit 2015 steigende Verbrauch ist ein alarmierendes Signal - vor allem für den Klimaschutz", betont Studienautorin Puja Singhal. Seit 2015 habe der Heizenergiebedarf pro Quadratmeter insgesamt um ca. 6% zugelegt und 2018 sogar das hohe Niveau des Jahres 2010 überschritten. Im Vergleich der Bundesländer zeigt sich in der DIW-Studie für 2018 weiterhin ein Mehrverbrauch im Westen, der 7% über dem der ostdeutschen Bundesländer liegt. Das DIW begründet das mit dem höheren Standard der energetischen Sanierung in Ostdeutschland. Das Bundesland mit dem höchsten Verbrauch ist das Saarland, den geringsten Heizenergiebedarf kann Mecklenburg-Vorpommern vorweisen. Regional besonders viel verbraucht wurde im südwestlichen Teil von Schleswig-Holstein, besonders wenig dagegen rund um Rostock.

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