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Digitales | 12.09.2019

Aus IZ37/2019, S. 14

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    Splendid Research
  • Organisationen:
    co2online, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Immobilienart:
    Wohnen

Deutsche sind beim Smart Home kritisch

Rund ein Viertel der Bundesbürger lehnt Smart-Home-Anwendungen bisher komplett ab. Grund sind Bedenken beim Datenschutz und Angst vor hohen Kosten.

Knapp die Hälfte (46%) der Deutschen nutzt mindestens eine einzelne Smart-Home-Anwendung, aber nur 12% verfügen über ein komplettes System, in dem mehrere Anwendungen integriert sind. Das hat das Beratungsunternehmen Splendid Research im Rahmen einer repräsentativen Umfrage herausgefunden, für die 1.509 Bürger zwischen 18 und 69 Jahren befragt wurden. 26% lehnen das Thema Smart Home dagegen kategorisch ab, vor zwei Jahren lag dieser Wert noch bei 24%. Hauptkritikpunkte sind eine teure Anschaffung (52%), Sorge um die Privatsphäre (51%) und Angst vor Hackerangriffen (44%). Gegenüber der Vorgängerstudie vor zwei Jahren hat sich die Sorge um die Privatsphäre zwar um fünf Prozentpunkte abgeschwächt, dafür ist die Angst vor Hackerangriffen um acht Prozentpunkte gestiegen.

Die Daten zur Aversion der Deutschen gegen Smart Home stützt eine weitere Studie, die die Beratungsfirma co2online im Auftrag des Umweltbundesministeriums unter mehr als 1.400 Verbrauchern durchgeführt hat. Als Grund für die Abneigung ermittelte sie neben Angst vor Kosten und Datenmissbrauch eine fehlende Kompatibilität der Systeme. Dieser Punkt ist den Fachleuten gut bekannt (siehe "Auf dem Markt gibt es derzeit keine Lösungen"). Dabei ließen sich mittels intelligenter Technik in einem Einfamilienhaus mit 110 m² Wohnfläche nach Berechnungen des Bundesumweltministeriums pro Jahr im Schnitt 135 Euro Heizkosten und 450 kg CO2 sparen. Der Einsatz smarter Systeme könnte damit eine große Rolle in der Energiewende spielen.

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