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Veranstaltungen | 12.09.2019

Aus IZ37/2019, S. 13

Von Christoph von Schwanenflug

In diesem Artikel:

Vision von "zehn Läden"

Beim Urban Offline Forum trafen Handel und Immobilienwirtschaft auf Festivalveranstalter, Mobilitätsfirmen, Politiker und Fußballmanager. Drei junge Firmen bekamen einen Gründerpreis.

2018 veranstaltete die Gutachterfirma Stadt + Handel den Bundeskongress für Offline-Strategien. 2019 ist daraus das Urban Offline Forum geworden. Zu den Rednern zählten Carsten Cramer, Geschäftsführer bei Borussia Dortmund, Ina Scharrenbach, Bauministerin von Nordrhein-Westfalen, und Lars Templin vom Festival Lothringair in Aachen. "Ziel des Kongresses ist es, alle, die einen Beitrag zur Vielfalt in der Stadt leisten, im Programm abzubilden", sagte Ralf Beckmann, Geschäftsführer von Stadt + Handel (siehe "Städte verkümmern zu Wohnstandorten"). 300 Teilnehmer kamen zu der zweitägigen Veranstaltung am 4./5. September in Dortmund.

Initiator Andreas Rocholl berichtete vom Contemporary Tango Festival im Hauptbahnhof Berlin. Eine Tanzveranstaltung an einem Ort mit Terrorwarnstufe eins sei nur möglich, weil der Bahnhofsbetreiber DB Station & Service den Machern vertraue, sagte Rocholl. "In Brüssel oder Paris würde eine solche Veranstaltung nicht mehr genehmigt."

Lars Templin von Lothringair definierte Stadt als das "Produkt von Menschen, die darin leben". Mit Blick auf städtisches Kulturleben meinte er: "Sich in Räumen auf niedrigem Niveau einmieten, das ist die Keimzelle, aus der so etwas entsteht".

Organisatorin Susann Seifert stellte das Projekt Stadtmensch in Altenburg (Thüringen) vor. Bis 2021 finden an vier Orten Veranstaltungen statt, die die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt stärken sollen. Altenburg ist seit 1989 von 58.000 auf 33.000 Einwohner geschrumpft. "Wir haben das Potenzial, der älteste Landkreis Deutschlands zu werden", sagte Seifert. Stadtmensch wird als Nationales Stadtentwicklungsprojekt vom Bundesinnenministerium gefördert.

Schlusspunkt war die Verleihung der Gründerawards. Ausgezeichnet wurden die Firmen youbuyda, Meet5 und tryff. youbuyda ist eine Internetplattform, über die man Produkte im lokalen Handel suchen kann. Meet5 ist eine Datingplattform für Gruppen, tryff bietet Marken Präsentationsfläche. 2020 soll der erste tryff-Laden in Aachen eröffnen. "Unsere Vision sind zehn Läden in Deutschland, Österreich und der Schweiz", sagte tryff-Gründer Berkant Bostan.

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