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Märkte | 05.09.2019

Aus IZ36/2019, S. 34

Von Dagmar Lange

In diesem Artikel:

Preise gehen durch die Decke

Quelle: Aigner Immobilien GmbH, Urheber: Vincent Rieger
Gehobene Wohnlagen verteuerten sich in München zuletzt rasant.

Quelle: Aigner Immobilien GmbH, Urheber: Vincent Rieger

München. Ein Vierjahresvergleich macht die teils fetten Preissprünge für Grundstücke in der Stadt deutlich.

Im Vierjahresvergleich haben die Grundstückspreise in München teilweise um bis zu 126% zugelegt. Zu diesem Ergebnis kommt das Maklerhaus Aigner Immobilien. Das Unternehmen hat die Bodenrichtwerte 2014, 2016 und 2018 für die sechs beliebtesten Stadtteile nach einzelnen Straßen analysiert und die Spitzenwerte herausgepickt. Besonders große Preissprünge, die teils im dreistelligen Bereich lagen, gab es in den Stadtteilen Lehel und Maxvorstadt, Spitzenreiter bleibt die Fußgängerzone Kaufingerstraße/Neuhauser Straße mit 160.000 Euro/m2, was einem Plus von 87% in vier Jahren entspricht.

In Bogenhausen gab es laut dem Makler die größten Preissprünge zwischen 2014 und 2016. In der Ismaninger Straße liegt der Preis derzeit bei bis zu 17.000 Euro/m2. Zwischen 2014 und 2016 betrug der Preisanstieg rund 33%, von 2016 bis 2018 lag er bei knapp über 6%. Im zentralen Stadtteil Lehel-Glockenbachviertel stiegen die Preise zwischen 2014 und 2018 um 90%, in der Liebigstraße sogar um 126% von 9.500 Euro/m2 auf 21.500 Euro/m2. Im beliebten Wohnviertel Schwabing verteuerte sich die Hohenzollernstraße seit 2014 teils um 87%, von 8.300 Euro/m2 auf 15.500 Euro/m2. Auch im südlichsten Stadtteil Solln gab es um das Villenviertel Prinz-Ludwigs- und Wilhelmshöhe konstante Preissteigerungen. 2018 lag der Bodenrichtwert bei 3.400 Euro/m2 und damit 19% über dem Richtwert der Ascholdinger Straße. Unternehmensinhaber Thomas Aigner, der auch Mitglied im Gutachterausschuss der Stadt München ist, geht davon aus, dass die Preissprünge in den Bestlagen in den kommenden zwei bis vier Jahren moderater ausfallen werden.

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