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Märkte | 05.09.2019

Aus IZ36/2019, S. 33

Von Dagmar Lange

In diesem Artikel:

Bis 2025 knapp 1.400 Neubauwohnungen

Quelle: Volkswohnung GmbH
Qualität statt Quantität hat Vorrang bei Volkswohnung. Ein Wohnbeispiel aus dem Rintheimer Feld.

Quelle: Volkswohnung GmbH

Karlsruhe. Das kommunale Unternehmen Volkswohnung will dieses Jahr rund 65 Mio. Euro in den Bau und die Modernisierung von Wohnungen investieren. Im Mittelpunkt stehen mehr Sozialwohnungen und das Thema Nachhaltigkeit.

Volkswohnung ist für die Herausforderungen der nächsten Jahre gerüstet. Davon sind Stefan Storz, Geschäftsführer des drittgrößten kommunalen Wohnungsunternehmens in Baden-Württemberg, sowie Baubürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Daniel Fluhrer überzeugt. Beide eint, dass sie erst seit 2018 im Amt sind und die Herausforderungen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum wie auch das Thema Nachhaltigkeit offensiv angehen wollen.

Von 2012 bis 2018 hat Volkswohnung 841 Mietwohnungen errichtet, etwa ein Drittel davon öffentlich gefördert. Die Jahresbilanz weist aus, dass 2018 28,2 Mio. Euro in den Mietwohnungsbau investiert wurden, dazu 30 Mio. Euro für Modernisierung und Instandhaltung. Im laufenden Jahr sind Investitionen von rund 65 Mio. Euro vorgesehen, 39,1 Mio. Euro für Neubauvorhaben, rund 9,1 Mio. Euro für Modernisierungen und etwa 22,7 Mio. Euro für geplante Instandhaltungskosten.

Bis 2025 sollen 1.390 Wohneinheiten gebaut werden, davon mehr als die Hälfte öffentlich gefördert. Trotzdem werden dann wohl 12.500 Wohnungen in der Stadt fehlen. Dennoch sieht Fluhrer die Stadt vergleichsweise gut aufgestellt, weil in früheren Jahren keine städtischen Wohnungen verkauft wurden und durch das Bauträgergeschäft mit 140 Eigentumswohnungen in Knielingen 2.0 die Kasse für neue Investitionen im Mietwohnungsbau aufgefüllt wurde. "Die Volkswohnung hat ein gutes Fundament für Projektentwicklungen." Das Anlagevermögen beläuft sich auf über eine Mrd. Euro.

"Eine Herausforderung" nennt Storz die Aufgabe, den Wohnungsbestand fit zu halten. Hinzu kommt die Aufgabe, den Bau von Sozialwohnungen zu forcieren. Und dies in gemischten Quartieren mit hohem architektonischen Anspruch statt Einfachbauweise. Volkswohnung trägt mit seinen rund 13.200 Mietwohnungen dazu bei, dass die Mieten in der Fächerstadt niedrig gehalten werden. Etwas mehr als 6 Euro/m2 kostet im Schnitt eine Wohnung bei Volkswohnung, was rund 3 Euro/m2 unter dem Mietspiegel liegt und sich kaum vom Preis für eine geförderte Mietwohnung unterscheidet. Daher bezeichnet Fluhrer das städtische Wohnungsunternehmen auch als "Joker im Kampf gegen steigende Mieten".

Bis 2030 sollen nur 5% in das Bauträgergeschäft fließen, der Rest der Investitionen hingegen in den Eigenbestand und den Bau von Mietwohnungen. Größere Neubauten entstehen in Knielingen und im August-Klinger-Areal in Daxlanden. Um das städtische Klimaschutzkonzept zu unterstützen, hat Volkswohnung eine Stabstelle Nachhaltigkeitsmanagement eingerichtet.

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