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Digitales | 05.09.2019

Aus IZ36/2019, S. 11

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:

BuildingMinds will den digitalen Hub fürs Gebäudemanagement schaffen

Quelle: BuildingMinds GmbH
BuildingMinds-COO Jens Müller hat eine prall gefüllte Kasse für Investitionen in den digitalen Gebäude-Hub.

Quelle: BuildingMinds GmbH

Im Frühjahr hat der Aufzugskonzern Schindler sein hauseigenes Proptech-Unternehmen BuildingMinds ins Leben gerufen und mit 150 Mio. Euro Kapital ausgestattet. COO Jens Müller hat Großes vor: Er will mit dem Flickenteppich von digitalen Gebäudelösungen aufräumen.

Die Vorstellung eines digitalen Zwillings in der Gebäudeverwaltung, der alle Prozesse der realen Welt übersichtlich im Computer nachbildet, sieht BuildingMinds-COO Jens Müller bisher nirgendwo verwirklicht, bisher gebe es nur Insellösungen. Das will er ändern. Die Konzernmutter Schindler hat das Inhouse-Proptech dazu mit 150 Mio. Euro an Kapital ausgestattet. Die sind ebenso für die Produktentwicklung wie für das Marketing vorgesehen.

"Wir stellen keine Hardware her", stellt Müller klar. "Wir bauen einen digitalen Hub in das Management von Gebäuden ein, eine digitale Schicht, die alle Anwendungen miteinander verbindet, in Echtzeit und mit entsprechender Visualisierung." Wichtig ist dabei, erklärt Müller, dass alles in einem sogenannten Closed Loop abläuft, einem geschlossenen Kreislauf von demokratisierten Daten. "Das heißt von der Schadensmeldung über die qualifizierte Auftragsvergabe und Abarbeitung bis zur Kontrolle und Information der Nutzer hat jeder Teilnehmer immer vollen Zugriff auf die Information, die er gerade benötigt", führt der BuildingMinds-Manager aus. Natürlich müsse dazu auf allen Ebenen sichergestellt sein, dass die rechtlichen Vorgaben eingehalten werden.

Um die große Aufgabe zu meistern, ist BuildingMinds auf zahlreiche Partner angewiesen. "Das Thema Gebäudesteuerung ist zu komplex, um alles alleine zu machen", erläutert Müller. "Es wird sehr viele Ökosystempartner geben. Für die Cloud-Anbindung arbeiten wir mit Microsoft zusammen, das über ein sehr gutes Vorprodukt verfügt. Damit verhindern wir, dass wir Dinge nochmal mühsam programmieren müssen, die schon lange Standard sind." In Europa verfolgt BuildingMinds bereits ein Pilotprojekt mit BASF, parallel laufen erste Einstellungen für Mitarbeiter in China, dort sieht Schindler den größten Zukunftsmarkt. Die offizielle Produkteinführung des digitalen Gebäude-Hubs ist für Oktober 2019 geplant.

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