Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Projekte | 29.08.2019

Aus IZ35/2019, S. 23

Von Dagmar Lange

In diesem Artikel:

Mietwohnungen für den Westen

Quelle: Kupferschmidt Architekten, Urheber Maximilian Illing
Die Ziegelbauweise mit Klinkerfassade kennzeichnet die Neubauten der WAF.

Quelle: Kupferschmidt Architekten, Urheber Maximilian Illing

München. Im Stadtteil Pasing-Obermenzing hat der Bau von knapp 200 Mietwohnungen des Wittelsbacher Ausgleichsfonds begonnen. Insgesamt entstehen in einem neuen Quartier zusammen mit weiteren Bauherren rund 340 Wohnungen sowie öffentliche Einrichtungen.

Das Neubauprojekt des Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF) wird von WAF Immobilien realisiert. Auf einem 22.500 m2 großen Grundstück östlich der Lipperheidestraße sind in drei Bauabschnitten fünf Gebäuderiegel geplant. Von Nord nach Süd schreiten die Baumaßnahmen seit diesem Monat auf den Baufeldern voran. Bis Mitte 2021 sollen die 193 frei finanzierten Mietwohnungen mit Flächen zwischen 34 m2 und 125 m2 fertiggestellt werden.

Objektmanagement und Objektsteuerung obliegen der Münchner Firma Real Asset, das ausführende Generalunternehmen ist List Bau München. Den Planungswettbewerb hatte 2017 das Büro Kupferschmidt Architekten aus München gewonnen.

Der Entwurf sieht vor allem familiengerechte, barrierefreie und teils auch rollstuhlgerechte Wohnungen vor. "Wir sind an einer gemischten Mieterstruktur interessiert. Da- her haben wir bei der Flächenplanung mehr Freiheit gewährt. Das Raumprogramm fällt insgesamt großzügiger aus sowie der Anteil an familiengerechten Wohnungen", betont Michael Kuemmerle, Vorsitzender der Geschäftsführung des Wittelsbacher Ausgleichsfonds. Da der WAF alle Wohnungen im Bestand halten möchte, braucht er sich nicht um die derzeitigen Vermarktungschancen zu kümmern, die für kompakte Wohnungen günstiger sind.

Zum Konzept gehören gemeinschaftlich genutzte Spiel- und Freiflächen, um Kommunikation und Begegnung zu unterstützen. Private Mietergärten, begrünte Dächer und eine hohe Grünausstattung sollen zusammen eine urbane Alternative zum Haus auf dem Land bieten. Die Hälfte der 203 Tiefgaragenstellplätze wird für einen späteren Ladeanschluss präpariert, zehn Elektroschnellladestellen werden sofort eingerichtet. Außerdem gehören zur Wohnanlage 405 Fahrradstellplätze und ein Carsharing-Angebot.

Insgesamt umfasst das Wohnquartier rund 6 ha Fläche mit 340 Wohnungen und einer Kita. Die weiteren Bauherren sind die staatliche StadiBau mit 35 geförderten Wohnungen und die Landwirtsfamilie Grandl mit 81 Mietwohnungen.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!