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Märkte | 29.08.2019

Aus IZ35/2019, S. 22

Von Dagmar Lange

In diesem Artikel:

Konstant knappe Flächen

Quelle: Kunz-Schulze Immobilien
Der Neubau der KVBW in der Ludwig-Erhard-Allee ist seit dem Frühjahr voll vermietet.

Quelle: Kunz-Schulze Immobilien

Karlsruhe. Büroflächen wie moderne Industrieflächen bleiben knapp, die Nachfrage nach Handelsflächen stabil.

Während sich Vermieter in der Fächerstadt über konstant hohe Vermietungsquoten freuen, bleibt das geringe Angebot auf dem gewerblichen Immobilienmarkt nicht nur für ortsansässige Unternehmen eine echte Herausforderung. Kunz-Schulze Immobilien hat in seinem jährlichen Marktbericht die Entwicklung der letzten zwölf Monate seit Juli 2018 zusammengefasst.

Auf dem Büromarkt setzt sich der Nachfrageüberhang fort. Besonders moderne Büroflächen, die von expandierenden Unternehmen gesucht werden, sind Mangelware. Dies zeigt sich auch in einer auf aktuell über 15 Euro/m2 angestiegenen Spitzenmiete, die laut Marco Ziegler, verantwortlich für den Bereich Office bei Kunz-Schulze Immobilien, noch dieses Jahr auf über 16 Euro/m2 steigen dürfte. Die gefragtesten Lagen sind zentrumsnahe Stadtteile wie die Südwest- und die Südoststadt, alternativ kommt der Stadtteil Durlach wegen seiner guten Anbindung zum Zug. Die Leerstandsquote ist in den letzten zwölf Monaten weiter gesunken und liegt nun bei 2,3%.

Trotz der Großbaustelle, mit der die Straßenbahn bis 2021 unter die Haupteinkaufsmeile Kaiserstraße verlegt wird, zeigte sich der Markt für Einzelhandelsimmobilien insgesamt stabil. Leicht gesunken auf 90 Euro/m2 sind die Spitzenmieten der Kaiserstraße zwischen Waldstraße und Ritterstraße. Die Suche von Filialisten ist aber nicht auf die Ia-Lage beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf die parallele Erbprinzenstraße und die Herrenstraße.

Ambivalent bleibt laut dem Marktbericht die Lage bei Industrie- und Logistikimmobilien. Einerseits sei ein Mangel an modernen Hallenflächen zu verzeichnen, andererseits habe sich die Vermarktungsdauer für Neubauprojekte und zeitgemäße Bestandsimmobilien verlängert, weil regionale kleine und mittelständische Unternehmen lieber Baugrundstücke erwerben wollen. In der Spitze werden Mieten von 6,50 Euro/m2 erreicht.

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