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Märkte | 29.08.2019

Aus IZ35/2019, S. 20

Von Thorsten Karl

In diesem Artikel:

Spitzenpreise in Münster

Münster. Vor allem im mittelpreisigen Segment sind die Immobilienpreise in Münster stark gestiegen. Und hier erwarten Makler noch weitere Steigerungen. In den Toplagen rechnen sie jedoch kaum noch mit Zuwächsen.

Genau 124 Wohn- und Geschäftshäuser wechselten im Jahr 2018 im westfälischen Münster den Besitzer und 213 Mio. Euro wurden mit dieser Immobilienklasse umgesetzt. Das entspricht einem Plus von rund 18% gegenüber dem Jahr zuvor. Das geht aus einer Erhebung des Maklerhauses Engel & Völkers hervor.

Als wichtigsten Grund für diese Entwicklung nennen die Makler den anhaltend starken Zuzug von außerhalb in die westfälische Stadt. In mittleren und einfachen Lagen haben sich die Kaufpreise auf das 16- bis 20fache der Jahresnettokaltmiete erhöht. Umgerechnet auf die Wohnfläche lagen die absoluten Preise im vergangenen Jahr zwischen 1.000 Euro/m² und 2.100 Euro/m².

Die Angebotsmiete für Wohnungen im Stadtteil Mitte beziffert Engel & Völkers mit durchschnittlich 10,91 Euro/m² für den Bestand. Die Spanne im gesamten Stadtgebiet, ebenfalls für Bestand, reicht demnach von 6,30 Euro/m² bis 14,70 Euro/m². Neubauten in der Stadtmitte werden im Schnitt für 13,07 Euro/m² angeboten. Das ist beinahe das Niveau der teuersten NRW-Städte Köln und Düsseldorf. Am günstigsten sind Neubauwohnungen im Stadtteil West für durchschnittlich 9,97 Euro/m² zu mieten.

Für die Käufer von Wohn- und Geschäftshäusern hält Engel & Völkers in Bestlagen den Spitzenpreis vorerst erreicht. In mittleren und einfachen Lagen seien weitere Preissteigerungen zu erwarten.

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