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Projekte | 29.08.2019

Aus IZ35/2019, S. 18

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

In 14 Tagen bis zum Richtfest

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Bereits nächste Woche sollen alle Fassaden- und Deckenelemente viergeschossig montiert sein.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Bremen. Cree by Zech hat den Grundstein für ein Bürogebäude in Holzhybrid-Modulbauweise gelegt, für das nächste Woche Richtfest gefeiert wird.

Das Handwerkerhaus in der Überseestadt entsteht mit 3.637 m2 oberirdischer BGF in Holzhybrid-Modulbauweise. Die Tiefgarage mit 86 Stellplätzen, der Erdgeschosssockel und der Treppenhauskern sind aus Stahlbeton errichtet. Der Aufbau der vier oberirdischen Geschosse erfolgt binnen 14 Tagen aus vorgefertigten Fassadensegmenten aus Holz inklusive der Fenster, die mit vorgefertigten Betondecken - mit integrierten Kälte- und Wärmeleitungen - kombiniert werden.

Realisiert wird es durch Cree by Zech. Zech ist seit 2018 Gesellschafter von Cree by Rhomberg aus dem österreichischen Dornbirn und hat mit Rhomberg als Minderheitsgesellschafter Cree by Zech in Deutschland gegründet. Für Cree by Zech ist es das erste Gebäude in Holzhybrid-Modulbauweise.

Olaf Demuth, Geschäftsführer der Zech Group, erklärte bei der Grundsteinlegung, dass die systemische Holzhybrid-Modulbauweise je Quadratmeter Nutzfläche bis zu 80% weniger CO2 emittiert und 50% weniger wiegt. Künftig würden die Vorteile von Stahlbeton und Holz intelligent kombiniert. Die verwendeten Baumaterialien sind nach Zech-Angaben weitgehend recyclingfähig nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip. "Deshalb haben unsere Gebäude nicht nur einen Montageplan, sondern auch einen Demontageplan."

Da hilft es, dass der Bau als digitaler Zwilling im Building Information Modeling (BIM) entsteht. "BIM kennt alle Elemente und Bauteile, löst Ausschreibungen aus und organisiert die Lieferung just in time", so Demuth. Nach den BIM-Vorgaben sind die hölzernen Fassadenelemente bei Fritz Kathe Holzbau in Vechta entstanden und die Elementdecken bei der Zech-Tochter BWE in Oldenburg.

Lob gab es bei der Grundsteinlegung von Ronny Meyer (Grüne), Staatsrat für Umwelt, Bau und Verkehr im rot-rot-grünen Senat, weil "sie hier etwas zeigen, das den Geschmack unseres Hauses trifft: Holzbau, CO2-sparend und ressourcenschonend."

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