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Projekte | 22.08.2019

Aus IZ34/2019, S. 25

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Beim Postscheckamt geht es voran

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Martina Vetter
Statt teuer vermieteten Apartments werden im ehemaligen Postscheckamt auch nach der Sanierung weiterhin Büros sein.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Martina Vetter

Berlin. Nach mehr als einem Jahr Stillstand wird das B-Plan-Verfahren für das Areal rund um das Hochhaus vom Postscheckamt in Kreuzberg weitergehen. Die Bezirksverordneten nickten vergangene Woche die überarbeitete Planung für die umstrittene Liegenschaft am Halleschen Ufer 60 ab.

Büros statt Mikroapartments im Postturm, Gewerbeneubauten entlang der Hochbahntrasse und der stark befahrenen Straße am Halleschen Ufer und Wohnungen im rückwärtigen Teil des 35.600 m2 großen Areals. So soll der frühere Verwaltungsstandort der Post nach den Vorstellungen der neuen Eigentümer Degewo und Art-Invest Real Estate entwickelt werden, die den Postturm samt den fünf dazugehörenden Baugrundstücken von der CG Gruppe erworben haben.

Während die städtische Wohnungsbaugesellschaft Degewo eine Kita und 320 Mietwohnungen errichten will, von denen zwei Drittel als geförderter Wohnraum realisiert werden sollen, wird die Zech-Tochter Art-Invest inklusive dem Posttower auf bis zu 64.000 m2 Büros und Gewerbeflächen sowie etwa 50 frei finanzierte Wohnungen errichten. Um das neue Quartier in das Umfeld zu integrieren, sind in den Erdgeschossbereichen entlang des Halleschen Ufers öffentliche Nutzungen geplant. So soll im Sockel des 89 m hohen Turms ein Café eröffnen und in den Büroneubauten sind Geschäfte und ein Supermarkt für die Nahversorgung der Bewohner und Nutzer des neuen Quartiers vorgesehen.

Mit diesem geänderten Konzept geht das Bebauungsplanverfahren jetzt in die Offenlegungsphase, in der Bürger ihre eventuellen Einwände gegen die Planungen geltend machen können. Bis tatsächlich Baurecht geschaffen worden ist, wird voraussichtlich noch mindestens ein weiteres Jahr ins Land ziehen. Mit einem Baubeginn rechnet Degewo im Laufe des übernächsten Jahres. 2023 könnte das neue Quartier fertig sein, wenn es nicht noch einmal zu Verzögerungen kommt, weil Bezirk und Grundstückseigentümer sich nicht einigen können.

Dies war schon einmal der Fall gewesen, nachdem die CG Gruppe während des laufenden Bebauungsplanverfahrens die mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg vereinbarten Anteile von Wohnen und Gewerbe zugunsten von mehr Büroflächen geändert hatte. Der Streit, der daraufhin zwischen dem verantwortlichen Baustadtrat Florian Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen) und Christoph Gröner, dem Chef der CG Gruppe, entbrannte, führte zunächst zum Stillstand und schließlich zum Verkauf des Projekts.

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