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Transaktionen | 22.08.2019

Aus IZ34/2019, S. 25

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

Deka Immobilien kauft zwei Shoppingcenter

Quelle: Savills Immobilien Beratungs-GmbH
Auch gebrauchte Immobilien wie das Seidnitz Center lassen sich in diesen Tagen gut verkaufen.

Quelle: Savills Immobilien Beratungs-GmbH

Dresden/Berlin. Für den Fonds WestInvest TargetSelect Shopping hat Deka das Seidnitz Center in Dresden von Arax Properties und Partners Group erworben. Ebenfalls von Arax kaufte Deka offenbar zudem das Allee-Center in Berlin-Hohenschönhausen.

Solange die Tinte unter den Verträgen noch nicht trocken ist, hüllen sich die Vertragspartner allerdings in Schweigen zu den Transaktionen. Stattdessen meldete sich Savills zu Wort und bestätigte den Verkauf des Seidnitz Centers. Das wiederum hatte Arax selbst erst im März 2017 zusammen mit der Schweizer Partners Group Holding erworben und nun offenbar lukrativ weiterverkauft.

Schon damals war Savills als Vermittler im Boot und zog im Auftrag des damaligen Insolvenzverwalters Bruno M. Kübler Arax und die Schweizer als Erwerber an Land. Zuvor hatte Kübler das Einkaufszentrum mit rund 20.000 m2 Handels- und weiteren 13.300 m2 Mietfläche für Büros und Praxen erfolgreich neu strukturiert. 14 Mio. Euro kostete der dringend notwendige Umbau und die Neuorganisation des in die Jahre gekommenen Einkaufstempels, der wegen ausgebliebener Investitionen des früheren Eigentümers 2013 seinen Ankermieter verloren hatte und so in die Schieflage geriet. Doch Kübler war zuversichtlich, das 1994 erbaute Center an der Enderstraße 59 wieder auf die Beine stellen zu können, packte die dringend notwendige Modernisierung an und suchte neue Mieter. Als der Insolvenzverwalter die Immobilie weiterveräußerte, war sie voll vermietet (vgl. "Happy End für das Seidnitz Center", IZ 11/17, Seite 24).

Zwei Jahre später steht das Seidnitz Center offenbar noch gut da. Es ist laut Savills nahezu voll vermietet und beherbergt das größte Ärztezentrum in Sachsen. Die Immobilie weist Savills zufolge zudem sehr gute Kennzahlen auf. Die durchschnittliche Laufzeit der Mietverträge liegt demnach bei 7,2 Jahren und mit dem Mix aus Ärzte- und Nahversorgungszentrum mit Ankermietern wie Aldi, Deichmann, dm und Rewe habe sich das Objekt zu einem etablierten Stadtteilcenter entwickelt, das in dem direkten Einzugsgebiet nur einem geringen Wettbewerb unterliege: "Insbesondere die beiden langfristig gesicherten Lebensmittelanker machen das Objekt zu einem langfristig äußerst attraktiven Investment", kommentiert Jörg Krechky, Director und Head of Retail Investment Services Germany bei Savills.

Das zweite Objekt, das Arax offenbar an Deka Immobilien veräußerte, ist laut gut informierten Marktkreisen das Berliner Allee-Center in der Landsberger Allee 277 im Stadtteil Hohenschönhausen. Dieses bietet mit Läden, Büros und Arztpraxen einen ähnlichen Mietermix wie das Seidnitz Center, ist mit 16.000 m2 aber etwas kleiner. Rund 50 Geschäfte sind in dem ebenfalls 1994 eröffneten Stadtteilzentrum angesiedelt, das in der Vergangenheit öfters den Besitzer gewechselt hat. 2011 kauften Orion Income Return Partners, ein von Orion Capital initiierter Fonds, das Einkaufszentrum im Berliner Osten von einem geschlossenen Immobilienfonds der zur Deutschen Bank gehörenden DWS. Vier Jahre später wechselte das Allee-Center in den Besitz von Arax, das es nun dem Vernehmen nach an Deka weiterverkauft hat. Für die Vermarktung dieser Handelsimmobilie ist nach eigenem Bekunden wiederum JLL verantwortlich. Den Verkauf der Liegenschaft wollten die Makler aber nicht bestätigen.

Transaktion: Dresden, Enderstraße 59
Transaktion: Berlin, Landsberger Allee 277

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