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Unternehmen | 22.08.2019

Aus IZ34/2019, S. 24

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

TLG-Portfolio ist 4,6 Mrd. Euro wert

Quelle: TLG Immobilien, Urheber: Michael Fahrig
Lukrative Neuvermietung: die Büroimmobilie Spreétage.

Quelle: TLG Immobilien, Urheber: Michael Fahrig

Das Immobilienportfolio der Gewerbe-AG TLG Immobilien ist zum Ende des ersten Halbjahrs 2019 rund 4,6 Mrd. Euro wert gewesen - rund 400 Mio. Euro mehr als zwölf Monate zuvor.

Auch bei den anderen Kennziffern wie FFO und Jahresnettokaltmiete legte das Unternehmen zu. Die Funds from Operations (FFO) erhöhten sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 5,5% auf 71,5 Mio. Euro, während die Jahresnettokaltmiete um 2,8% auf 233,4 Mio. Euro stieg. Im TLG-Bestand befinden sich nach dem Verkauf eines aus 29 Einzelhandelsimmobilien bestehenden Portfolios und dem Ankauf des Westside Bonn insgesamt 391 Objekte.

Die Steigerung der Mieterlöse ist vor allem der Neuvermietung des Berliner Büroprojekts Spreétage in der Kaiserin-Augusta-Allee 104-106 mit knapp 15.000 m2 Mietfläche zu verdanken. In dem 1996 erbauten und 2013 von TLG erworbenen Gebäude werden nach Angaben des Unternehmens 55,3% mehr Miete erzielt als zuvor. Die Jahresnettokaltmiete liegt bei 1,6 Mio. Euro.

Die durchschnittliche Restlaufzeit für alle Mietverträge in allen Immobilien von TLG betrug zum Stichtag der Halbjahresbilanz sechs Jahre. Durch eine im Juni erfolgte Kapitalerhöhung, die 222 Mio. Euro Bruttoemissionserlös einbrachte, senkte TLG den Verschuldungsgrad im ersten Halbjahr 2019 von 34,7% auf 28,4%.

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