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Unternehmen | 22.08.2019

Aus IZ34/2019, S. 6

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

Euroboden rechnet im September mit 40 Mio. Euro Anleihegeld

Quelle: Euroboden GmbH
Euroboden-Büroprojekt Hammerschmidt in Aschheim-Dornach.

Quelle: Euroboden GmbH

Der Projektentwickler und Bauträger Euroboden ist zuversichtlich, auch seine dritte Anleiheemission erfolgreich beenden zu können. Obgleich er den Kupon gegenüber den vorangegangenen Emissionen nochmals reduziert hat.

Ab dem 16. September bietet der Projektentwickler und Bauträger Euroboden seine dritte Anleihe zur Zeichnung an. Die in Luxemburg begebene Schuldverschreibung 2019/2024 bietet einen halbjährlich auszahlbaren Kupon von 5,5% p.a. und ist auf 30 Mio. Euro mit Aufstockungsmöglichkeit um weitere 10 Mio. Euro angelegt. Euroboden-Geschäftsführer Martin Moll geht davon aus, dass die Emission die vollen 40 Mio. Euro einbringen wird: Der gebotene Kupon sei "sehr attraktiv" die Vorgängeranleihe laufe gut, das Unternehmen sei mit Eigenkapital gut ausgestattet und die stillen Reserven aus der Projektpipeline so hoch, dass die Verbindlichkeiten jederzeit zurückbezahlt werden könnten, nennt er als Gründe. Die erste Euroboden-Anleihe aus dem Jahr 2013 hatte noch einen Kupon von 7,375% und ein Zielvolumen von 15 Mio. Euro. 2017 folgte Nummer zwei mit 25 Mio. Euro und einer jährlichen Verzinsung von 6%. Das Unternehmen nutzt das Anleihekapital in Verbindung mit Eigenmitteln zum Grundstücksankauf sowie zur Projektfinanzierung als Ergänzung zum erstrangigen Bankkredit und dem Eigenkapitalanteil. Obwohl die Anleihe damit im Rang eines Mezzaninekredits steht, ist die Verzinsung mit 5,5% vergleichsweise moderat.

Moll, der seit Jahresbeginn 13% der Euroboden-Anteile hält, begründet das mit der breiteren Besicherung. Während Mezzaninefinanzierungen in der Regel auf Projektebene vereinbart und durch das Projekt besichert würden, stehe für das Kapital der Schuldverschreibung 2019/2024 die gesamte Euroboden-Gruppe ein: "Das reduziert das Ausfallrisiko." Haupteigentümer der Euroboden-Dachgesellschaft ist Stefan Höglmaier. Die Projektpipeline liegt derzeit bei rund 600 Mio. Euro, im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahrs wurde ein Vorsteuerergebnis von 30 Mio. Euro erzielt. Die Eigenkapitalquote im Konzern wird mit 25% angegeben.

Euroboden ist spezialisiert auf die Entwicklung von Mehrfamilienhäusern als Teileigentum sowie auf Bürogebäude. Das Unternehmen will mit dem Erlös die weitere Expansion finanzieren. Aktuell ist der Entwickler vor allem in München, aber auch in Berlin tätig. Am dritten Firmenstandort Frankfurt wurde bislang noch kein Vorhaben akquiriert, "wir haben uns hier aber nochmals personell verstärkt und sind zuversichtlich, dort in den kommenden zwölf Monaten ebenfalls aktiv zu werden", so Moll.

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