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Projekte | 15.08.2019

Aus IZ33/2019, S. 23

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

Bundeswehr verkauft nicht an die Bima

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze
Gute Nachrichten für die Stadt, schlechte für Investoren und Projektentwickler: Die Bundeswehr wird ihren Standort in Kaufbeuren nicht aufgeben.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze

Kaufbeuren/Feldafing. Es wird erst mal nichts mit den neuen Stadtquartieren in Kaufbeuren und Feldafing am Starnberger See. Die Bundeswehr macht bei der Freigabe von Kasernenflächen im Freistaat einen Rückzieher.

Nach fast zweieinhalb Jahrzehnten des Schrumpfens wachse die Bundeswehr wieder und auch die sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen hätten sich verändert. Weil die Armee nun Platz braucht, will das Verteidigungsministerium einige Standorte, die eigentlich aufgegeben werden sollten, weiter nutzen. In Bayern betrifft das unter anderem den Fliegerhorst in Kaufbeuren. Zwar wird der Flugbetrieb in den kommenden zehn Jahren aufgegeben. Doch die Luftwaffenschule bleibt vorerst bestehen. Parallel dazu soll ein Sanitätsregiment aufgebaut werden. Damit ist die Rückgabe des 231 ha großen Geländes an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) vom Tisch.

In der Stadt hatte es schon erste Überlegungen gegeben, auf dem Areal Gewerbe- und Wohnraum zu schaffen und etwa das Eisstadion an den Militärstandort zu verlegen, um so innerstädtische Flächen für den Wohnungsbau freizumachen.

Unsicherheit herrscht dagegen noch in Feldafing. Eigentlich wollte die Bundeswehr die 31 ha am südlichen Ortsrand aufgeben. Die Gemeinde startete bereits mit den Planungen eines Wohn- und Gewerbegebiets. Gut 450 Wohnungen sind auf dem Areal vorgesehen. Jetzt wird sich die Umsetzung wohl verzögern. Einen Teil des Areals will die Bundeswehr wie geplant ab dem Jahr 2020 an die Bima abgeben. Den Rest will sie noch bis mindestens Ende 2027 nutzen und dann zurückgeben, bestätigt das Bundesverteidigungsministerium auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten der Grünen, Dieter Janecek. Dass das Verteidigungsministerium diesen kommunalen Wohnraumprojekten die Grundlage entziehe, sei eine Verschwendung von Steuergeldern und ein herber Rückschlag bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums, ärgert sich Janecek.

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