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Projekte | 15.08.2019

Aus IZ33/2019, S. 18

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Oberbillwerder lockt Uni an

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Auch am Hauptstandort der HAW am Berliner Tor sollen durch Neubau Flächen für die wachsende Studierendenschaft geschaffen werden.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Hamburg. Die Fakultät Life Sciences der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) zieht in den künftigen Stadtteil Oberbillwerder. Zudem soll der HAW-Standort Berliner Tor erweitert werden.

Anfang 2016 hatten sich die Wissenschaftsbehörde und die HAW-Leitung irritiert gezeigt von der Idee des Bezirksamtsleiters von Bergedorf, Arne Dornquast (SPD), die Fakultät Life Sciences vom derzeitigen Standort im Stadtteil Lohbrügge in einen Neubau im neu zu entwickelnden Stadtteil Oberbillwerder zu verlegen. Der damalige HAW-Dekan hatte erklärt, wenn man Lohbrügge verlasse, dann in Richtung der Hamburger City, aber nicht auf die grüne Wiese.

Nun sind die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung mit der HAW und dem Bezirk Bergedorf mit dem Konzept in die Öffentlichkeit gegangen, die Fakultät Life Sciences - Gesundheitswissenschaften, Biotechnologie, Umwelt- und Verfahrenstechnik - nach Oberbillwerder zu verlegen.

Grund für den Sinneswandel ist zum einen die Konkretisierung der Planungen für Oberbillwerder als urbaner Stadtteil mit 7.000 Wohnungen und bis zu 5.000 Arbeitsplätzen. Im Februar hatte der Senat den Masterplan für die 124 ha nördlich der S-Bahn-Station Allermöhe beschlossen. "Hier zeigt sich die Stärke des Masterplans, der mit seinem flexiblen Gerüst solche Entwicklungen möglich machen kann", erklärte Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg, die das Projekt entwickelt. Neben Arbeitsplätzen erwartet sie "Cafés, Studierendenwohnungen, Bars und weitere Angebote, die rund um einen Campus in der Regel entstehen".

Zum anderen hat ein Gutachten ermittelt, dass die Modernisierung des ab 1969 vom Senat mit dem Unternehmer Kurt A. Körber als Ingenieurschule entwickelten Campus teurer wäre als ein Neubau. Auch die Betriebs- und Instandshaltungskosten wären im Bestand teurer. "Das Gebäude am Ulmenliet genügt nicht mehr unseren hohen Qualitätsansprüchen an Lehre und Forschung", erläuterte Micha Teuschner, Präsident der HAW Hamburg. "So studieren dort derzeit 3.800 Menschen. Konzipiert war das Gebäude ursprünglich jedoch für 900 Studierende." Raum für 5.000 Studierende, wie in Oberbillwerder erwartet, fehlt in Lohbrügge.

Raum fehlt der HAW auch am Hauptstandort Berliner Tor. Um die 20.000 an Steindamm, Alexander- und Gotenstraße hinzugemieteten Quadratmeter zu reduzieren, sollen die Gebäude Berliner Tor 7 sowie 9 durch größere Neubauten ersetzt werden. Auch in der Stiftstraße 69 ist ein Neubau geplant. Zeit- und Kostenpläne sind in Arbeit.

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