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Projekte | 15.08.2019

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Aus IZ33/2019, S. 17

Von Lara Gohr

In diesem Artikel:

Duisburgs Deal mit China

Urheberin: Heike Maus
Morgens um sieben in Duisburg: Der Zug aus Linfen ist eingerollt und wird gebührend begrüßt. Allerdings fehlt die Duisburger Stadtspitze. Die ist zu diesem Zeitpunkt in China.

Urheberin: Heike Maus

Duisburg. Die Stadt an Rhein und Ruhr will ihre Lagevorteile als Endpunkt der neuen Seidenstraße vergolden. In Duisburg warten sie mit offenen Armen auf die Chinesen, denn die Stadt setzt fü [...]

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Neue Seidenstraße

"One Belt, One Road", so heißt das vielleicht größte geopolitische Projekt der Welt. Unter dem romantischen Narrativ der alten Seidenstraße will Staatspräsident Xi Jinping die halbe Welt mit einem Netz umspannen: Wasser- und Landwege, Pipelines, Wirtschaftskorridore und Flughäfen sollen 62% der Weltbevölkerung mit China verbinden. Menschen aus 64 Ländern in Afrika, Asien und Europa, die bereits heute mehr als ein Drittel der weltweiten Waren handeln. Und Duisburg hatte schon einen Fuß in der Tür, als die Idee Gestalt annahm. Xi Jinping adelte im Jahr 2014 die Stadt mit einem Besuch. Die Bundesregierung und andere EU-Staaten stehen der Initiative skeptisch gegenüber. Sie fordern unter anderem die Einhaltung internationaler Umwelt- und Sozialstandards bei den Bauvorhaben. Doch die Duisburger sind Feuer und Flamme. Der Begriff "Neue Seidenstraße" ist Aufhänger für zahlreiche Delegationsreisen und Veranstaltungen.

Ein Beitrag aus dem RECHERCHE-NETZWERK DER IZ

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts arbeiten die Immobilien Zeitung und die Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft zusammen. Autorin dieses Beitrags ist Lara Gohr. Betreut wurde sie von Stefan Merx (Pressebüro JP4) sowie Thomas Porten und Thorsten Karl (Immobilien Zeitung).