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Politik | 15.08.2019

Aus IZ33/2019, S. 4

Von Peter Dietz

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Ring Deutscher Makler (RDM)
  • Immobilienart:
    Wohnen

Bestellerprinzip in der Schwebe

Das Bestellerprinzip für den Verkauf von Wohnimmobilien ist mit in dem Paket, auf das sich die zuständigen Minister bisher nicht einigen konnten. Es gibt einen Gesetzentwurf, der das Prinzip "Wer bestellt, bezahlt" auch bei der Veräußerung eines Wohnhauses oder einer Eigentumswohnung verbindlich festschreiben will. Damit wäre die vielerorts übliche Praxis, wonach der Käufer die Maklercourtage zahlen muss, untersagt. Innerhalb der Politik wie auch innerhalb der Branche aber teilen sich die Lager. Bei den großen Maklerkonzernen wie CBRE, JLL und Colliers International etwa ist es schon lange selbstverständlich, dass der zahlt, der bestellt hat. Insofern plädieren viele Vermittler aus dem Gewerbebereich für ein echtes Bestellerprinzip. Der Ring Deutscher Makler (RDM) dagegen droht mit einer Verfassungsbeschwerde, sollte der Gesetzgeber eingreifen; der Verband sieht - wie seinerzeit bei der Vermietung - das Recht auf freie Berufsausübung gefährdet sei. Einige Franchisemakler wollen eine Gesetzesreform, nach der sich Käufer und Verkäufer die Courtage teilen müssen - ein Kompromiss, der auch bei Politikern Fans hat.

Informationen zum Bestellerprinzip finden Sie auch auf unserer Übersichtsseite der aktuellen Gesetzesvorhaben.

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