Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Märkte | 01.08.2019

Aus IZ31/2019, S. 21

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Mieten schrecken Arbeitskräfte ab

Rhein-Main. Die hohen Mieten könnten den Fachkräftemangel in der Region verschärfen. Das geht aus einer Onlinebefragung hervor, die das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers unter 400 repräsentativ nach Alter und Geschlecht ausgewählten Berufstätigen im Rhein-Main-Gebiet durchgeführt hat. 38% von ihnen bewerten die eigene Miete als etwas oder viel zu hoch, 39% zahlen keine Miete. 70% gehen davon aus, dass die hohen Mieten Arbeitgeber vor Probleme beim Gewinnen von Fachkräften stellen. Einige können dies aus eigener Erfahrung untermauern: Selbst haben 8% den Arbeitsplatz schon einmal wegen zu hoher Mieten gewechselt, 32% haben zumindest darüber nachgedacht. Bei den Nachwuchskräften im Alter von 18 bis 34 Jahren haben 14% bereits wegen der hohen Miete einen Job aufgegeben und 41% darüber nachgedacht. Auch zur möglichen Abhilfe wurden die Teilnehmer befragt. 86% befürworten zusätzliche Bauprogramme mit Fokus auf Mieter mit geringem oder mittlerem Einkommen, Betriebswohnungen halten 84% für sinnvoll, Mietzuschüsse vom Arbeitgeber 83% und Fahrtkostenzuschüsse 81%. Die steuerliche Absetzbarkeit von Mietkosten erhielt 79% Zustimmung, eine schärfere Mietpreisbremse 76%, automatische Gehaltserhöhungen bei Mieterhöhung 69%, gelockerte Bauvorschriften 66% und die Enteignung privater Wohnungsunternehmen 41%.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!