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Märkte | 04.07.2019

Aus IZ27/2019, S. 27

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Berlin
  • Unternehmen:
    Terranus
  • Organisationen:
    Statistisches Bundesamt (Destatis)
  • Personen:
    Markus Bienentreu
  • Immobilienart:
    Senioren-/Pflegeimmobilien

11.000 Pflegeplätze zu wenig

Berlin. Die Stadt braucht in den nächsten 20 Jahren 11.000 neue Pflegeplätze, um das aktuelle Versorgungsniveau zu halten.

Dazu müssen rund 150 Pflegeheime gebaut werden, sagte Markus Bienentreu, Geschäftsführer der Pflegeheim-Beratung Terranus, auf der Branchenmesse Altenheim Expo in Berlin. Angesichts steigender Grundstückspreise sei das eine kaum zu schaffende Aufgabe. "Senioren- und Pflegeheime brauchen idealerweise Innenstadt- oder Stadtteillagen mit guter Verkehrsanbindung und fußläufiger Infrastruktur", so Bienentreu weiter. Solche Lagen seien teuer. "Gebaut wird, was am Lukrativsten ist." Im Zweifel seien dies eher Eigentumswohnungen im gehobenen Preissegment als ein Seniorenheim. Berlin wirke zwar jung, altere aber bedeutend schneller als andere deutsche Städte, sagte Bienentreu zur Begründung für den Aufruf.

Laut Bevölkerungsprognose des Statistischen Bundesamts wächst in Berlin bis 2040 die Zahl der über 65-Jährigen um 35%, die Zahl der über 80-Jährigen sogar um 50%. In Berlin müsse man deshalb überlegen, welche Anreize man zum Bau von Senioren- und Pflegeheimen schaffen kann. Denkbar sei beispielsweise, Grundstücke speziell für diese Nutzung auszuweisen. "Gelingt dies nicht, wird es künftig nur noch teure Einrichtungen für Selbstzahler geben", befürchtet Bienentreu.

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