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Projekte | 04.07.2019

Aus IZ27/2019, S. 27

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Hochhaus "auf der Banane" feiert Richtfest

Quelle: Reggeborgh
Fotokünstler, Bauherr, Architekt und Berlins Senatsbaudirektorin (v.l.) freuen sich über den ersten neuen Turm auf dem Alex.

Quelle: Reggeborgh

Berlin. Vor rund einem Vierteljahrhundert träumten Berlins Stadtväter von zehn 150 m hohen Türmen rund um den Alexanderplatz. Gebaut wird bislang aber nur ein Einziger. Das Grandaire getaufte Hochhaus mit 269 Wohnungen feierte vergangene Woche Richtfest.

Bauherren der 269 Miet- und Eigentumswohnungen sind die Niederländer Reggeborgh Vastgoed und Bouwinvest Reim Reggeborgh und Bouwinvest. Die Bauausführung hat Kondor Wessels Wohnen Berlin übernommen. 65 m misst das höchste der beiden Gebäude an der Alexanderstraße, Ecke Voltairestraße - gleich hinter dem in schweinchenrosa gehaltenen Kaufhaus Alexa. Das 3.700 m² große Grundstück ist Teil eines 4,5 ha umfassenden Areals, das der Berliner Volksmund wegen seiner leicht gekrümmten Form Banane nennt.

Im ersten Wohnhochhaus am Berliner Alex seit mehr als 30 Jahren entstehen 164 Eigentumswohnungen mit zwei bis sechs Zimmern und zwischen 54 m² und 280 m² Fläche sowie 105 Mietwohnungen mit ein bis vier Zimmern mit 37 m² bis 146 m². Im Erdgeschoss sind acht Läden mit rund 950 m² Fläche vorgesehen. Insgesamt kommt das Gebäude damit auf rund 20.000 m² Mietfläche. Mit der Vermietung der Turmwohnungen beginnt das Unternehmen nach den Berliner Sommerferien im August. Der Verkauf dagegen ist längst angelaufen. "Es freut mich sehr, dass wir über ein Jahr vor der Gesamtfertigstellung von Grandaire bereits 70% der Eigentumswohnungen verkauft haben", sagte Reggeborgh-Geschäftsführer Johannes Hegemann unter dem imposanten Richtkranz. Im Onlineportal ImmobilienScout24 werden die schicken Bleiben hinter einer hellen Natursteinfassade zu Preisen zwischen 399.500 und 1,15 Mio. Euro angeboten. So kostet eine Zweizimmerwohnung mit 54 m² im 13. Stock zum Beispiel knapp eine halbe Million Euro. Für 1,1 Mio. Euro offerieren die Bauherren eine Dreizimmerwohnung mit 77 m² im 16. Stock des Hochhauses.

Für die Architektur zeichnet der italienische Architekt Giorgio Gullotta verantwortlich. Errichtet werden zwei Gebäude. Das kleinere Haus misst 40 m und zwölf Stockwerke in der Höhe und wird einen L-förmigen Grundriss aufweisen. Haus Nummer zwei ist rechteckig und misst 65 m bzw. 20 Etagen. Beide Gebäude sind durch eine zweigeschossige Lobby mit Concierge und Gästelounge verbunden. Auf 40 m Höhe befindet sich ein großer Dachgarten. Ein Fitnessbereich, sogenannte Bike-Lofts auf den Wohnetagen und 149 Stellplätze in der zweigeschossigen Tiefgarage runden die Angebote ab.

"Die klare Formensprache des Gebäudes steht in der Tradition der Chicagoer Schule des späten 19. Jahrhunderts, der Geburtsstunde der modernen abendländischen Hochhausarchitektur", preist der Baumeister seinen Entwurf. Baubeginn war Ende 2016, die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2020 geplant.

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