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Unternehmen | 27.06.2019

Aus IZ26/2019, S. 6

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

Consus bereitet weitere Forward-Sales vor

Der börsennotierte Projektentwickler Consus Real Estate verzeichnet für das erste Quartal 2019 einen Periodenverlust von 9,9 Mio. Euro. Eine Prognose für das Gesamtjahr 2019 gab der Konzern beim Analystencall nicht - dafür ein Update auf die nächsten anstehenden Vorverkäufe.

Der Grund für das negative Ergebnis sind die erhöhten Finanzierungsbelastungen (51,4 Mio. Euro), die aus der Übernahme der SSN entstanden. In diese fließt auch der Löwenanteil der Gelder, die sich Consus kürzlich mit einer Anleihe über nominal 400 Mio. Euro besorgt hatte. Mit 253 Mio. Euro wird die Übernahmefinanzierung für SSN abgelöst, weitere 43 Mio. Euro fallen für die Übernahme des Entwicklers CG-Gruppe an. Für die Ablösung teurer Projektfinanzierungen sind 28 Mio. Euro vorgesehen, davon wurden nach Angaben des Managements 19,4 Mio. Euro bereits investiert.

Consus ist auf Forward-Sales von Projekten an institutionelle Investoren spezialisiert. Eine Reihe von weiteren solchen Vorverkäufen sollen noch im laufenden Jahr unterschrieben werden, befinden sich derzeit aber noch im Verhandlungsstadium. Dazu zählen das Wohnprojekt Von-Sauer-Straße in Hamburg, das Wohnhochhaus TAP in Erfurt, der Schwabenland-Tower in Stuttgart, in Berlin das Stadtteilzentrum Staytion (Forum Pankow) sowie das UpperNord Quartier in Düsseldorf.

Außerdem bereitet Consus noch für das laufende Jahr einen weiteren Verkauf eines großen, beplanten Grundstücks vor, ohne das dazugehörige Vorhaben selbst zu entwickeln. Im Frühjahr war bereits das Leipziger Projekt 416 mit einem Volumen von 884 Mio. Euro auf diese Weise veräußert worden - etwas mehr als 30% dieser Summe dürfte Consus daraus als Erlös verbucht haben. Ein weiteres, noch ungenanntes Vorhaben im Wert von rund 900 Mio. Euro steht nun ebenfalls zur Disposition. Ein solches Volumen haben in der Consus-Projektliste nur die SSN-Vorhaben Garden Campus Stuttgart und Holsten Quartiere Hamburg.

Der Schwerpunkt sämtlicher Consus-Entwicklungsaktivitäten liegt im Mietwohnungsbau. Von den Diskussionen über einen bundesweiten Mietendeckel bzw. den Berliner Beschluss für einen fünfjährigen Mieterhöhungsstopp sieht sich das Unternehmen nicht betroffen, da Neubauerstvermietungen ausgenommen seien. "Wer unsere Wohnungen kauft, kauft auf Marktniveau, nicht darunter, wie es im regulierten Bestand der Fall wäre", sagt Finanzvorstand Benjamin Lee.

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