Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Märkte | 27.06.2019

Aus IZ26/2019, S. 5

Von Katja Bühren

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, Statistisches Bundesamt (Destatis), Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), Institut für Wirtschaftsforschung (ifo)
  • Personen:
    Felix Pakleppa, Dieter Babiel

Bau mit zweistelligem Plus

Die Baufirmen arbeiten hierzulande auf Hochtouren: Auftragseingangsvolumen und Umsatz haben von Januar bis April zweistellig zugelegt.

Um nominal satte 17,1% auf gut 23,6 Mrd. Euro hat der baugewerbliche Umsatz von Januar bis April gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugenommen, meldet das Statistische Bundesamt (Destatis). Preisbereinigt bleibt immer noch ein Plus von 10,6%. Im Wohnungsbau verbesserte sich der Umsatz im gleichen Zeitraum um nominal 16,4% auf gut 6,1 Mrd. Euro, im gewerblichen Hochbau um 13,4% auf etwa 6,36 Mrd. Euro. Der Hochbau insgesamt kommt nach den Destatis-Berechnungen auf einen Umsatz von 14 Mrd. Euro (+14,8%).

In den kommenden Monaten steht keine Trendwende am Bau an, ist sich Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB), sicher. Denn die Unternehmen hätten nach wie vor prall gefüllte Orderbücher: Das Auftragseingangsvolumen legte in den ersten vier Monaten 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um nominal knapp 14% zu (real: 7,4%). Im vergangenen April summierte es sich auf 7,6 Mrd. Euro. Das ist der höchste jemals gemessene Wert an Aufträgen in einem April in Deutschland, teilt Destatis mit. "Wenn auch der Wohnungsbau bei den Auftragseingängen ,nur‘ Zuwächse von 6% aufweist, sehen wir hier keine Trendumkehr", blickt auch Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB), positiv gestimmt in die Zukunft der Branche.

Etwas Wasser in den Wein gießt dagegen das Münchner ifo-Institut mit dem monatlich veröffentlichten Geschäftsklimaindex: In der Baubranche ist dieser Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und -erwartungen gesunken: Vom diesjährigen Höchstwert im Mai (24,3) auf 22,9 im Juni. Der Grund für den Rückgang: Die befragten Bauunternehmen haben ihre aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate schlechter eingeschätzt als noch im Mai.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!