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Märkte | 20.06.2019

Aus IZ25/2019, S. 4

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

Vorvermietung bei Büros boomt

Noch nie wurden seit der Finanzkrise so viele Büroflächen vorvermietet wie 2018. Das hat JLL berechnet.

In einer Zehnjahres-Zeitreihe zeigt JLL-Chefresearcher Helge Scheunemann, dass die Summe der Quadratmeter, die "vom Reißbrett" belegt werden, seit Jahren steigt. Die Zahlen beziehen sich auf die sieben Bürohochburgen Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Stuttgart. Demnach markierte 2018 mit 849.800 m² das bisherige Spitzenjahr, für 2019 prognostiziert er einen Vorvermietungsumsatz von rund 750.000 m².

Die Unternehmen seien auf solche Vorvermietungen angewiesen, um überhaupt an modere und gut ausgestattete Büroflächen heranzukommen, so Scheunemann. "Häufig lassen sich nur so Umzugs- oder Expansionspläne realisieren." Für 2019 erwartet JLL in den Top 7 einen Büroflächenumsatz von 3,25 Mio. m². Damit wird sich jeder fünfte vermietete Quadratmeter in einer Projektentwicklung befinden. Dieses Ergebnis wird den Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre deutlich übersteigen - der liegt nämlich bei nur 463.000 m². Scheunemann: "2019 wird damit das zweitbeste Jahr in der deutschen Vorvermietungsstatistik."

Die Mieter zeigen außerdem eine hohe Bereitschaft, sich sehr frühzeitig zu binden. Seit 2016 wurden 60% der Vorvermietungen mit einer Vorlaufzeit von ein bis drei Jahren bis zur kompletten Fertigstellung des Gebäudes getätigt. Durch diese Entwicklung verbessere sich die Planungssicherheit für Projektentwickler, die in Form einer besseren Verhandlungsposition bei Gesprächen mit Banken und Investoren profitierten.

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