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Politik | 20.06.2019

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Aus IZ25/2019, S. 4

Von Christine Rose

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Berlin, Hamburg
  • Organisationen:
    GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Deutscher Mieterbund (DMB), Land Berlin
  • Personen:
    Angela Merkel, Axel Gedaschko, Svenja Schulze
  • Immobilienart:
    Wohnen

"Es gibt klügere Modelle als Mietendeckel"

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christine Rose
Schon vor etlichen Jahrzehnten war Bauen teuer, wie der Satz über dem Eingang eines Wohnhauses in Berlin beweist. "Sechs Mark zwanzig" pro Stein wären heute allerdings ein Grund zur Freude.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christine Rose

"Schlecht gemachtes Stückwerk" und "Placebomaßnahmen" wirft Axel Gedaschko, Präsident des Wohnungswirtschaftsverbands GdW, Politikern vor. Als Beispiel dafür nennt er den in Berlin geplanten [...]

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GdW-Mitglieder gehen beim Neubau vom Gas

Insgesamt 16,9 Mrd. Euro haben die etwa 3.000 im GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen organisierten Wohnungsunternehmen im vergangenen Jahr investiert. Das waren rund 2 Mrd. Euro mehr als im Vorjahr. Die Investitionen in den Neubau stiegen - wie schon in den Jahren zuvor - nochmals deutlich: Von den 16,9 Mrd. Euro flossen 7,5 Mrd. Euro in den Bau neuen Wohnraums (+18,7%), damit wurden gut 25.800 Einheiten fertiggestellt. 9,4 Mrd. Euro lenkten die Unternehmen in Bestehendes (+9,6%). In diesem Jahr wollen sie insgesamt 18,8 Mrd. Euro ausgeben. Auffallend ist, dass im Neubau mit 8,4 Mrd. Euro zwar knapp 1 Mrd. Euro gegenüber 2018 draufgepackt werden soll, das prozentuale Plus gegenüber dem Vorjahr dann aber halbiert wäre. "Die Unternehmen sind deutlich zurückhaltender: zu teure Grundstücke, hohe Baupreise, fehlende Baukapazitäten und Gegenwehr bei den Bürgern", erklärt GdW-Präsident Axel Gedaschko.

Die Zahl der von GdW-Mitgliedsunternehmen bewirtschafteten Sozialwohnungen ist im vergangenen Jahr erneut gesunken, und zwar um rund 18.300 Einheiten auf 740.000 Wohnungen. Der Bau von knapp 7.900 geförderten Wohnungen konnte das Abschmelzen des Bestands damit nicht stoppen. cr