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Transaktionen | 13.06.2019

Aus IZ24/2019, S. 26

Von Martina Vetter

In diesem Artikel:

220 Mio. Euro für 90.000 m2

Quelle: Deutsche Investment
Altbaubestände, die im Zeitraum von 1878 bis 1918 erbaut worden sind, machen einen Großteil des Portfolios aus.

Quelle: Deutsche Investment

Berlin/Leipzig/Schönberg. 220 Mio. Euro zahlte die Deutsche Investment, Hamburg, für ein Wohn- und Gewerbeportfolio mit 1.088 Wohnungen und 103 Gewerbeeinheiten mit 90.000 m2 Fläche. Der Großteil der Einheiten befindet sich in Berlin und bietet Potenzial zur Nachverdichtung.

Einen so dicken Fisch an Land zu ziehen, ist auf dem heftig umkämpften Berliner Markt nicht ohne Weiteres möglich. Patrick Gehring, Leiter Transaktionsmanagement von Deutsche Investment, führt es auf die Zusammenarbeit mit der Berliner EB Group zurück, dass der Fang ins Netz ging: "Dank unseres direkten Marktzugangs im Verbund mit der EB Group ist es uns gelungen, im besonders stark nachgefragten Berliner Marktumfeld ein aus unserer Sicht potenzialreiches Immobilienportfolio zu erwerben", sagt Gehring.

Reich an Potenzial ist das Immobilienportfolio auch deshalb, weil es die Möglichkeiten zur Nachverdichtung des Bestands bietet. Rund 5.600 m² zusätzliche Wohnfläche könnten durch Dachgeschossaufstockungen und -ausbauten sowie durch Neubauten in Hinterhöfen, insbesondere bei den Objekten innerhalb des Berliner S-Bahnrings, entstehen, teilt das Unternehmen der Immobilien Zeitung mit. In Berlin gehören Häuser in Moabit, Wedding oder Friedrichshain zu den neu erworbenen Liegenschaften. Dort werden rund 90% der Mieteinnahmen des Gesamtportfolios generiert, dessen Mieten laut Deutsche Investment im Schnitt bei 6,70 Euro/m2 liegen.

In Leipzig gehören vier Wohn- und Geschäftshäuser und ein unbebautes Grundstück zum Gesamtpaket, das von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft veräußert wurde, die für ein europäisches Family-Office arbeitet. Deutsche Investment bringt die erworbenen Objekte in ihr Sondervermögen ein und speist daraus offene Fonds für institutionelle Anleger.

Bei der Transaktion waren GSK Stockmann, KPMG und acht+ Baumanagement + Immobilienberatung auf der Käuferseite dabei. Für den Verkäufer waren die Anwälte von BRL beteiligt, Mazars und Mazars Advisors war als Transaktionsberater tätig.

Transaktion: Berlin

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