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Märkte | 13.06.2019

Aus IZ24/2019, S. 21

Von Thorsten Karl

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    StadtBauKultur NRW
  • Personen:
    Holger Pump-Uhlmann, Rolf Junker
  • Immobilienart:
    Shoppingcenter

Wenn Kunden für immer wegbleiben

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thorsten Karl
Ist eine Fußgängerzone erst einmal tot, ist eine Wiederbelebung ziemlich aussichtslos.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thorsten Karl

Nordrhein-Westfalen. Die Landesinitiative StadtBauKultur NRW hat sich der vielen kaum noch vermieteten Handelslagen in den Städten des Bundeslands angenommen. Das Ergebnis ist eine Studie von Rolf Junker und Holger Pump-Uhlmann mit verschiedenen Handlungskonzepten gegen den Leerstand.

Sie sind überall in Nordrhein-Westfalen (NRW): Shoppingcenter vor den Toren der Innenstädte, aber auch in ihren Zentren, haben die Quadratmeterzahl der Handelsfläche explodieren lassen. Zusätzlich wurden in den letzten Jahren vielerorts in den Stadtzentren weitere handelsgenutzte Objekte erstellt. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist ein Überangebot und daraus resultierend ein wachsender Leerstand in den Einkaufsstraßen.

Die von StadtBauKultur NRW veröffentlichte Studie erläutert, was Kommunen mit einem wachsenden Leerstandsproblem in ihren Handelslagen tun können. Dabei liegt der Fokus auf Klein- und Mittelstädten, die sich von der "früheren prägenden Präsenz des Einzelhandels verabschieden" müssen. Dort, so heißt es, sei die Entwicklung besonders schmerzlich: "Gerade weil unser Bild einer attraktiven florierenden Einkaufsstraße so sehr vom Einzelhandel geprägt ist, fehlt es an Alternativen."

Dass die nur in den Köpfen fehlen, zeigen gleich mehrere Ansätze, wie leer stehende innerstädtische Handelsflächen belebt werden können: von den recht einfachen Umnutzungen zu Dienstleistungsflächen über die Schaffung von Wohnraum bis zur Etablierung von Handwerkern und urbaner Produktion.

Wie die Besitzer der betroffenen Immobilien dazu bewegt werden können, statt auf den Mietvertrag mit einer Shishabar auf ein langfristig zukunftsfähiges Konzept zu setzen, ist ebenfalls ein Kapitel gewidmet. Und letztlich kümmert sich die Studie auch darum, was die Kommunen selbst unternehmen können, damit sich der Leerstand in Belebung verwandelt.

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