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Märkte | 13.06.2019

Aus IZ24/2019, S. 20

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Am Sack wird kräftig investiert

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Es gibt einigen Leerstand in der Packhofpassage des Welfenhofs. Noch fehlt ein Revitalisierungskonzept.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Braunschweig. Hohe Zentralität und große Entwicklungsprojekte in der Lage Sack sorgen für Bewegung im Braunschweiger Einzelhandel. Trotzdem sinkt die Spitzenmiete nach Zahlen von Comfort deutlich von 118 Euro/m2 auf 105 Euro/m2.

Seit Jahren ist Braunschweig mit einer überdurchschnittlichen Zentralität von 145% die dominierende Einkaufsstadt zwischen Hannover und Magdeburg, Wolfsburg und dem Harz. Im Modesegment liegt die Zentralität bei 226% - in vergleichbaren Städten dieser Größe sind es im Schnitt 184%. Mit 190.000 m2 konzentriert Braunschweig deutlich mehr Verkaufsfläche in der City als das doppelt so große Bremen und erwirtschaftet hier einen Umsatzanteil von 38%.

Allerdings ist nach den Zahlen von Comfort die Flächenproduktivität mit 3.900 Euro/m2 zwar überdurchschnittlich, liegt aber um 200 Euro/m2 unter dem Wert von 2014. Auch die Spitzenmiete ist deutlich von 118 Euro/m2 auf 105 Euro/m2 gesunken. Wenn an der Ecke Kattreppeln zur Ia-Lage Hutfiltern der 2011 eröffnete Sportscheck schließt und durch den Drogeriemarkt Müller ersetzt wird, kann von einer niedrigeren erzielten Miete ausgegangen werden.

Ungeachtet dieser Entwicklung wird in Braunschweig gerade in der westlichen Innenstadt um die Lage Sack stark investiert. Bereits abgeschlossen und eröffnet ist das Konrad-Koch-Quartier am Sack. DC Values baute die nicht mehr funktionierende Vertikalmall City Point zum Geschäftshaus um. Die Anmietung von Primark im März 2015 hatte diesen Prozess angestoßen. Weitere Ankermieter sind Decathlon und Rewe.

Gegenüber wird das frühere Wäschehaus Langerfeldt für die lokale Modekette Summersby umgebaut, die hier im Frühjahr 2020 rund 850 m2 Verkaufsfläche bezieht und dafür ihren Standort in der Ia-Lage Damm aufgibt. Veränderungsbedarf gibt es seit Jahren in der benachbarten Packhofpassage, Teil des Welfenhofs. Ein Konzept gegen den Leerstand hat Multi Germany, seit dem 1. Oktober 2018 Betreiber, noch nicht vorgelegt.

Das größte Projekt ist jedoch die Revitalisierung der Burgpassage. Development Partner plant, das 40 Jahre alte Objekt als offene Einkaufsstraße mit Geschäftshäusern und 5.000 m2 zweigeschossigem Einzelhandel umzubauen. Comfort mahnt, dieses bedeutsame Innenstadtprojekt nicht an Denkmalschutzauflagen scheitern zu lassen.

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