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Unternehmen | 13.06.2019

Aus IZ24/2019, S. 13

Von Lars Wiederhold und Volker Thies

In diesem Artikel:

PFS hält Umsatzniveau

Strabag PFS hat seinen Umsatz 2018 auf dem hohen Niveau des Vorjahres gehalten. Die kommenden Monate werden aber schwierig: Mit dem Ende des Großauftrags der Deutschen Telekom wird das Unternehmen viel Geschäft einbüßen.

Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Gesamtumsatz von 1,12 Mrd. Euro abgeschlossen. Damit bleibt der Wert genau auf dem Niveau des Vorjahres, bei dem es sich um ein Rekordjahr gehandelt habe, wie das Unternehmen betont. Das Geschäft in Deutschland machte davon glatt eine Milliarde Euro aus (2017: 994 Mio. Euro). Davon wiederum entfielen 625 Mio. Euro - rund 29 Mio. Euro mehr als im Vorjahr - auf das technische Facility- und Bau-Management, 303 Mio. Euro auf infrastrukturelle Facility-Services und Industrieservices (6 Mio. Euro weniger als 2017) und 75 Mio. Euro auf das Real-Estate-Management und Property-Management (9 Mio. Euro weniger als im Vorjahr). Das Auslandsgeschäft legte um 3 Mio. Euro auf 115 Mio. Euro zu. Zum Jahresende gab es 12.781 Beschäftigte, rund 1.000 weniger als Ende 2017.

Wichtigster Auftragseingang des Jahres 2018 war die Betreuung eines Immobilienportfolios von UniCredit. Zudem wurden Verträge mit Bestandskunden wie der Deutschen Flugsicherung und Airbus ausgebaut. Als Neukunden kamen u.a. Demire, Immofinanz, Nordex Energy und Orsay hinzu. Dank weiterer Aufträge von Vodafone und Telefónica versteht Strabag PFS sich zunehmend auch als Multidienstleister für große Telekommunikationsunternehmen. In Österreich gewann das Unternehmen beispielsweise voestalpine Edelstahl und das Outletcenter Parndorf als Neukunden. In Osteuropa erwarb Strabag PFS Austria 2018 den Dienstleister Caverion Polska und stieg dort in das Arbeitsgebiet Healthcare ein. In der vergangenen Woche folgte zudem die Übernahme von Porreal Polen und Tschechien.

Strabag PFS geht davon aus, 2019 dem Rückgang des Umsatzes im Verwaltungsgeschäft etwas entgegensetzen zu können. Dazu verweist es auf die im ersten Quartal erfolgte Übernahme des Property-Managements von Corpus Sireo, die mehr als 340 Immobilien von Swiss Life mit Wohnschwerpunkt im Gesamtwert von mehr als 3 Mrd. Euro umfasst. Allerdings wird in der zweiten Jahreshälfte der Verlust des Dienstleistungsvertrags mit der Deutschen Telekom wirksam, was den Transfer von rund 3.000 Mitarbeitern zum neuen Auftragnehmer ISS einschließt. "Das laufende Geschäftsjahr ist ein Jahr der Konsolidierung", erklärt Martin Schenk, Vorsitzender der Geschäftsführung. "Wir nutzen diese Phase und setzen alles daran, den für dieses Jahr erwarteten Umsatzrückgang mittelfristig auszugleichen, wie z.B. in Polen durch Zukäufe - vorausgesetzt die Akquisition passt zu unserem Portfolio."

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