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Recht | 06.06.2019

Aus IZ23/2019, S. 23

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

Bestechungsskandal: Freisprüche gefordert

Regensburg. Der Prozess um mutmaßliche Bestechungen im Zusammenhang mit der Vergabe von Bauarealen in Regensburg neigt sich dem Ende entgegen. Die Verteidiger des suspendierten Oberbürgermeisters Joachim Wolbergs und des Bauunternehmers Volker Tretzel haben in ihren Plädoyers erwartungsgemäß Freisprüche für ihre Mandanten gefordert. Tretzel werden Vorteilsgewährung und illegale Parteispenden vorgeworfen. Wolbergs im Gegenzug Vorteilsannahme. Die Staatsanwaltschaft forderte dafür jeweils viereinhalb Jahre Haft. Die Verteidiger warfen der Staatsanwaltschaft erneut einseitige Ermittlungen und ein unfaires Verfahren vor. Damit schwenken die Anwälte des Immobilienunternehmers auf die Linie der Wolbergs-Verteidigung ein. Der suspendierte Oberbürgermeister wettert seit Beginn des Prozesses über die Staatsanwälte, bezeichnete sie als "verrückt" und als "Obergschaftler" (bayerisch für Wichtigtuer). Die Staatsanwaltschaft sieht es dagegen als bewiesen an, dass Tretzel ein "korruptives System" in der Stadt aufgebaut habe, um sich Vorteile bei Vergaben von Bauarealen zu verschaffen. Ende des Monats soll das Urteil verkündet werden.

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