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Projekte | 06.06.2019

Aus IZ23/2019, S. 17

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hafenmuseum entsteht auf dem Grasbrook

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Theda Eggers
Der Standort des Hamburger Hafenmuseums am Bremer Kai des Kleinen Grasbrook soll mit dem Schuppen 50a und den historischen Schuten und Kranen zur Außenstelle des Deutschen Hafenmuseums werden.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Theda Eggers

Hamburg. In der vergangenen Woche hat der Hamburger Senat entschieden, das Deutsche Hafenmuseum im künftigen Stadtteil Grasbrook auf dem Südufer der Elbe anzusiedeln. Das 120-Mio.-Euro-Projekt soll frühestens 2025 realisiert sein.

Die Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH) ist beauftragt, das Deutsche Hafenmuseum im neuen Stadtteil Grasbrook zu entwickeln. Bereits 2015 hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags für die Errichtung des Deutschen Hafenmuseums samt Restaurierung der Viermastbark Peking 120 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Mit der Entscheidung des Senats, das Deutsche Hafenmuseum auf dem Areal des früheren Überseezentrums südwestlich der Elbbrücken anzusiedeln, soll ein Identifikationspunkt und Motor für den künftigen Stadtteil Grasbrook geschaffen werden. Das Hafenmuseum wird mit seiner Fertigstellung nicht vor 2025 auf drei Komponenten bestehen. Ein Neubau soll auf einem 6.000 m2 großen Grundstück im künftigen Moldauhafenquartier errichtet werden - am südlichen Elbufer zwischen der Wohnbebauung und dem Park in der Westspitze der Halbinsel. An der Kaianlage, die von der HafenCity Hamburg erneuert werden muss, wird künftig die Peking liegen.

Die HafenCity Hamburg soll die Voraussetzungen für den Bau bis 2023 schaffen. Dazu zählt zunächst ein städtebaulicher und Freiraumwettbewerb, dem dann ein Architekturwettbewerb folgen wird. Das Grundstück und die Erschließung durch die HafenCity Hamburg stellt die Stadt dem Hafenmuseum kostenlos zur Verfügung.

Alternative Standorte für den Neubau an den Landungsbrücken sowie auf dem Baakenhöft im Quartier Baakenhafen der Hafencity erwiesen sich als zu klein. Geprüft wurde auch der Standort des Hamburger Hafenmuseums im Schuppen 50a. Doch die Störfalllage für das eng mit dem laufenden Hafenbetrieb verzahnte Grundstück war nach Angaben von Kultursenator Carsten Brosda (SPD) zu groß. Der Standort des Schuppens 50a am Bremer Kai gehört zu dem Teil des Kleinen Grasbrook, der nicht für die Stadtentwicklung umgenutzt werden soll.

Bereits früher soll das Hamburger Hafenmuseum im und am Schuppen 50a für 10 Mio. Euro als Technisches Freilichtmuseum und Außenstelle des Deutschen Hafenmuseums am Hansahafen ausgebaut und erweitert werden. Die Schuppenhälfte ist Teil der letzten noch erhaltenen Hafenumschlagsanlage aus der Kaiserzeit. Im Schuppen soll das Schaudepot untergebracht werden. Dazu wird eine moderne Klimatisierung installiert. Außerhalb des Schuppens ist bereits jetzt die Sammlung historischer Schuten und Krane zu sehen. Hier soll eine neue Pontonanlage sowie der Einbau eines Flutschutztores in der Flutschutzmauer den ganzjährigen Betrieb ermöglichen.

Die Peking ist ein Segelschiff aus der Serie der legendären Flying-P-Liner der Hamburger Reederei F. Laeisz, das 1911 bei der Hamburger Werft Blohm + Voss vom Stapel lief. Aktuell wird es in der Peters-Werft in Wewelsfleth restauriert.

Hier hatten sich die Kosten bereits von 26 Mio. auf 35 Mio. Euro erhöht. Nach mehr als acht Jahrzehnten war die Peking 2017 aus New York nach Deutschland zurückgekehrt. Im Mai 2020 wird die Heimkehr der Peking erwartet. Die beiden Museumsstandorte sollen durch Barkassen miteinander verbunden werden.

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