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Märkte | 06.06.2019

Aus IZ23/2019, S. 13

Von Christoph von Schwanenflug

In diesem Artikel:

Passaus Zentralität spitze

Die Einzelhandelszentralität in vielen Orten sinkt tendenziell. Ein Grund: die wachsende Bedeutung des Onlinehandels. Passau und die Insel Fehmarn belegen erneut Spitzenplätze.

Mit einem Wert von 225,8 ist Passau erneut Spitzenreiter in Sachen Einzelhandelszentralität unter den Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland. Bei den Gemeinden liegt Fehmarn (497,8) wieder in Führung. Die Ostseeinsel profitiert vom Grenzhandel mit Dänemark. Platz zwei und drei in der Gesamtplatzierung belegen Mülheim-Kärlich (480,7) und Bad Segeberg (451,7), die jeweils Standorte eines großen Möbelhauses sind. Von den sieben deutschen Immobilienhochburgen ist statistisch gesehen Stuttgart (120,3) der attraktivste Einzelhandelsstandort. Diese Zahlen hat die Handelsberatung BBE zusammen mit den Marktforschern Cima und MB Research ermittelt.

Die Zentralitätskennziffer wird aus dem Einzelhandelsumsatz und der einzelhandelsrelevanten Kaufkraft ermittelt. Liegt der Wert über 100, zieht eine Stadt statistisch gesehen mehr Umsatz an, als ihren Einwohnern an Kaufkraft zur Verfügung steht. Laut Markus Wotruba, Leiter Standortforschung bei BBE, ist die Zentralität eine nützliche Kennzahl. Sie erlaube die Ermittlung von Umsatzpotenzialen einer Stadt, aber auch Erfolgskontrollen bei großen Immobilienprojekten wie z.B. Einkaufszentren. "Tendenziell verzeichnen insgesamt jedoch mehr Gebiete Kaufkraftabflüsse. Dies ist auf die wachsende Bedeutung des Onlinehandels zurückzuführen, die bei der einzelhandelsrelevanten Kaufkraft mit berücksichtigt ist", sagt Wotruba.

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