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Märkte | 06.06.2019

Aus IZ23/2019, S. 7

Von Katja Bühren

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, Statistisches Bundesamt (Destatis), Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), Institut für Wirtschaftsforschung (ifo)
  • Personen:
    Felix Pakleppa, Dieter Babiel

Bau bricht Rekorde

Der Höhenflug auf dem Bau geht weiter: Für Umsatz und Auftragseingangsvolumen im ersten Quartal 2019 meldet das Statistische Bundesamt (Destatis) Rekordwerte. Auch der Blick in die nahe Zukunft stimmt die beiden Branchenverbände ZDB und HDB optimistisch.

Um nominal satte 14,3% hat das Auftragseingangsvolumen der Firmen aus dem Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugelegt. Arbeitstäglich und preisbereinigt bleibt immer noch ein Plus von 8%. Mit 8,2 Mrd. Euro im März war der Ordereingang 16,7% größer als ein Jahr zuvor. Das sei der höchste jemals gemessene Märzwert in Deutschland, teilt das Statistische Bundesamt mit. Seit Dezember 2018 haben die Statistiker für jeden Monat einen entsprechenden Rekord ermittelt.

Dass die Orderbücher voll sind, zeigt auch die Zahl der im März geleisteten Arbeitsstunden: Die stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 12%, bei gleicher Anzahl an Werktagen. "Die Bauunternehmen sind mit hohem Einsatz an der Auftragsabwicklung in allen Bausparten unterwegs", sagt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB).

Spitzenwerte gibt es auch beim Umsatz: Nominal legte er im ersten Quartal um knapp 18% (bereinigt: 11,1%) zu und erreichte 16,3 Mrd. Euro. Das ist für diesen Zeitraum der höchste Wert seit 1995, meldet Destatis. Im Hochbau verbesserte sich der Umsatz um knapp 15% auf 9,77 Mrd. Euro. Einen großen Anteil an dem guten Ergebnis im gesamten Baugewerbe hat der März mit einem Plus von nominal einem Viertel (6,9 Mrd. Euro, bereinigt 17,8%) gegenüber dem Vorjahresmonat. Mit den guten Zahlen im Rücken "sind wir auch für die kommenden Monate optimistisch", sagt Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB). Auch, weil die Reichweite der Auftragsbestände im April bei 4,3 Monaten lag - noch ein historisch hoher Wert.

Bestätigt wird die positive Stimmung durch den Geschäftsklimaindex des Münchner ifo-Instituts: In der Baubranche ist dieser Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und -erwartungen drei Monate in Folge gestiegen und erreichte im Mai einen Wert von 24,4 (Februar 2019: 18,1). Grund für das Plus: Die bereits sehr guten Einschätzungen zur aktuellen Geschäftslage verbesserten sich weiter und es kehrte "ein leichter Optimismus bei den Erwartungen zurück", so das ifo-Institut. "Der Bauboom hält weiter an."

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