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Projekte | 30.05.2019

Aus IZ22/2019, S. 27

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Grundsteine für gut 700 Wohnungen

Quelle: Gesobau AG, Urheberin: Lia Darjes
Ein Erfolg für Berlins Bausenatorin Katrin Lompscher (Die Linke; Zweite von rechts). Der Bau des Theodor-Quartiers hat begonnen.

Quelle: Gesobau AG, Urheberin: Lia Darjes

Berlin. In der vergangenen Woche haben zwei landeseigene Gesellschaften Grundsteine für zusammen exakt 752 Wohnungen gelegt. 388 wird die Gesobau im Stadtteil Märkisches Viertel errichten, weitere 364 die WBM im Bezirk Spandau.

Die städtischen Gesellschaften müssen sich sputen, lautet die Vorgabe aus dem Hause der Bausenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) doch: bauen, bauen, bauen. Im Zeitraum von 2017 bis 2021 sollen alle sechs landeseigenen Gesellschaften zusammen für 31.566 Wohnungen die Grube ausheben. Dafür sind der Baubeginn für das Theodor-Quartier am Senftenberger Ring durch die Gesobau und der Waterkant durch die WBM in der Daumstraße 1 Schritte in die richtige Richtung.

Das nach dem Dichter und Märker Theodor Fontane benannte Ensemble im östlichen Plattenbaubezirk Märkisches Viertel besteht aus sechs Gebäuden, die laut Jörg Franzen, dem Vorstandsvorsitzenden von Gesobau, einmal ein campusähnliches Gebilde darstellen werden. 60% der 388 Wohnungen sind öffentlich gefördert und werden für 6,50 Euro/m² vermietet. Die übrigen Einheiten gelangen für im Schnitt unter 10 Euro/m² auf den Markt. 50 Einheiten sind barrierefreie Seniorenwohnungen, von denen fünf zur uneingeschränkten Rollstuhlnutzung ausgelegt sind. Gleichzeitig entsteht neben den Wohnungen auch eine Kita für etwa 120 Kinder. "Bei diesem Projekt wird generationenübergreifendes Wohnen großgeschrieben", freut sich die Senatorin bei strahlendem Sonnenschein, so können die Enkelin und der Großvater nah beieinander leben.

Ebenfalls 6,50 Euro/m² und damit deutlich weniger als 10 Euro/m² ruft - da politisch vorgegeben - die WBM für ihre Wohnungen mit Zugang zum Wasser der Havel auf. 150 der zwischen 36 m² und 96 m² großen Wohnungen sind barrierefrei, fünf rollstuhlgerecht. 600 m² Gewerbefläche runden das Vorhaben auf dem 23.500 m² großen Grundstück ab. Mittelpunkt ist die denkmalgeschützte Halle der ehemaligen Königlichen Pulverfabrik zu Spandau. Dort können sich die WBM-Chefs Christina Geib und Jan Robert Kowalewski die Ansiedlung von Gastronomie vorstellen. Für Kundschaft wäre gesorgt, denn bei 364 Wohnungen soll es nicht bleiben. Unter der Dachmarke Waterkant Berlin errichtet die WBM im Norden zusammen mit der städtischen Gesellschaft Gewobag bis 2024 insgesamt rund 2.500 Wohnungen, dazu Läden und Freizeiteinrichtungen.

Als Generalübernehmer für das Theodor-Quartier konnte Franzen die Gesellschaft Märkische Ingenieur Bau gewinnen. Der architektonische Entwurf stammt von den Büros Arnold und Gladisch sowie DMSW. Im Frühjahr 2021 sollen die Möbelwagen vorfahren.

Die Spandauer beschäftigen Wiechers Beck Gesellschaft von Architekten und wollen im April 2021 die Schlüssel übergeben.

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