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Märkte | 30.05.2019

Aus IZ22/2019, S. 26

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Die Preisspirale dreht sich weiter

Berlin. Die Preisspirale für gebrauchte Eigentumswohnungen dreht sich in Berlin immer weiter. Im Schnitt sind die Angebotspreise seit 2016 pro Jahr um rund 13% gestiegen. Derzeit liegt der Berliner Durchschnittspreis bei 4.190 Euro/m².

Das zeigt eine Preisübersicht für das erste Quartal 2019, die das Analyse-Institut empirica im Auftrag der LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover (LBS Nord) ermittelt hat. Die höchsten Steigerungen gab es im östlichen Plattenbaubezirk Lichtenberg. Hier verteuerten sich Wohnungen seit 2016 um 25,6% im Jahr. Überdurchschnittlich wuchsen die Preise auch in Pankow (+ 14,5%), Spandau (+ 14,2%), Neukölln (+ 14%) und Tempelhof-Schöneberg (+ 13,9%). Etwas moderater fiel der Zuwachs in Friedrichshain-Kreuzberg (+ 8,9%) und Mitte (+ 10,3%) aus.

Am teuersten ist Stockwerkseigentum im Westen der deutschen Hauptstadt, rund um den Kurfürstendamm im Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf. Jede zweite Wohnung wird hier für mindestens 4.856 Euro/m² angeboten. Die Preise stiegen seit 2016 jährlich um 12,8%. Bei einem Durchschnittspreis von rund 395.000 Euro muss ein normaler Haushalt im gutbürgerlichen Bezirk 10,7 Jahresnettoeinkommen für den Kauf eines Daches über den Kopf aufbringen.

Der Stadtteil Mitte ist mit im Schnitt 4.693 Euro/m² rund um die östliche Innenstadt der zweitteuerste Bezirk in Berlin. Für eine gebrauchte Eigentumswohnung zum Preis von 330.000 Euro werden neun Jahresnettoeinkommen fällig. Mittlere Quadratmeterpreise über 4.000 Euro werden in den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg (4.555 Euro/m²), Pankow (4.467 Euro/m²), Steglitz-Zehlendorf (4.068 Euro/m²) und Tempelhof-Schöneberg (4.031 Euro/m²) verlangt. Hier schlägt der Wohnungskauf mit acht bis neun Jahresnettoeinkommen zu Buche.

Die günstigsten gebrauchten Eigentumswohnungen befinden sich im östlichen Plattenbaubezirk Marzahn-Hellersdorf, wo sie für im Schnitt 2.500 Euro/m² oder 5,4 Jahreseinkommen angeboten werden. Gemessen am Lohn und Gehalt am billigsten ist Stockwerkseigentum im nördlichen Bezirk Spandau, wo 4,6 Jahre Arbeit reichen, um die durchschnittlich fälligen 2.751 Euro/m² zusammenzubekommen. In Reinickendorf kosten Wohnungen 3.053 Euro/m² oder das 5,5fache des Jahreseinkommens, in Steglitz-Zehlendorf 4.068 Euro/m², was dem 8fachen entspricht. In Neukölln werden 3.758 Euro/m² und in Friedrichshain-Kreuzberg 4.555 Euro/m² bzw. das 8,9fache für die eigene Wohnung fällig.

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