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Projekte | 30.05.2019

Aus IZ22/2019, S. 24

Von Dagmar Lange

In diesem Artikel:

Endlich Pläne für die Villa Berg

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Dagmar Lange
Ein Planungsbüro für die Sanierung der Villa Berg wird gesucht.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Dagmar Lange

Stuttgart. 2024 soll die heruntergekommene Villa Berg im Stuttgarter Osten wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Die alten SWR-Studios werden abgerissen, der vernachlässigte Park Berg neu gestaltet. Auf 90 Mio. Euro summieren sich die geschätzten Gesamtkosten.

Wer heute die leer stehende Villa Berg sieht, wird wehmütig. Sie wurde 1845 bis 1853 von Christian Friedrich von Leins im Stil der italienischen Hochrenaissance erbaut, verfällt aber seit 15 Jahren. Letzte Woche hat der Gemeinderat einstimmig den Grundsatzbeschluss für die Sanierung und neue Nutzung der Villa beschlossen. Dabei hält er sich an die Ideen aus der Bürgerbeteiligung von 2016 und an eine Machbarkeitsstudie von 2-bs Architekten aus Nürnberg. Mitgewirkt haben zudem die Metrum Managementberatung, München, und das Ingenieurbüro für Tragwerksplanung Prof. Pfeifer und Partner, Darmstadt.

Die Villa soll weitestgehend im denkmalgeschützten Bestand erhalten und öffentlich nutzbar gemacht sowie die umliegende Parkanlage saniert und weiterentwickelt werden. Die Leitlinien der künftigen Nutzung für den Kulturbau sehen ein "offenes Haus für Musik und mehr" vor.

Neben einer großen Bandbreite musikalischer Nutzungen sollen ergänzende kulturelle Angebote und eine Gastronomie das Gebäude beleben. Insgesamt wird mit Kosten für Villa und Park in Höhe von 90 Mio. Euro gerechnet. 39,3 Mio. Euro sind für die Umnutzung der Villa, 23,2 Mio. Euro für die Sanierung der ehemaligen SWR-Tiefgarage angesetzt. Dazu kommen für die Parkanlage 27,5 Mio. Euro, einschließlich 10 Mio. Euro für den Abriss der alten SWR-Studios.

Viele Jahre verhielten sich Verwaltung und Rat zögerlich. 2007 wurden Villa und Studios an die Häussler-Gruppe verkauft. Nach deren Insolvenz erwarb PDI die Grundstücke und es folgte ein Ringen um eine Bebauungsplanänderung. 2015 einigte man sich. Die Stadt kaufte Villa samt Studios zurück, PDI bekam für 3,2 Mio. Euro am Rande des Parks ein Grundstück des städtischen Betriebshof für den Bau von Eigentumswohnungen.

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