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Politik | 16.05.2019

Aus IZ20/2019, S. 7

Von Monika Hillemacher

In diesem Artikel:
  • Immobilienart:
    Wohnen, Einzelhandel, Hotel & Gastronomie

Weg mit dem Wohngebiet

Planer fordern vom Bund, die Baugesetze aufzuräumen, um Städte lebenswerter zu machen. Das reine Wohngebiet müsse genauso weg wie die Trennung zwischen Wohnen und Arbeiten.

Zur Planung lebendiger Stadtquartiere seien solche althergebrachten Kategorien "absolut untauglich", schreiben die rund 50 Architekten und Baudezernenten in ihrer "Düsseldorfer Erklärung".

Überholte planungsrechtliche Restriktionen dürften dem Ziel, Leben, Arbeiten und Wohnen in einem Quartier zu ermöglichen, nicht im Weg stehen. Deshalb sollen die Hindernisse aus dem Baugesetz verschwinden.

Dazu gehört auch die in der Baunutzungsverordnung (BauNVO) festgeschriebene Einteilung in Wohn- und Gewerbegebiete. In dem Sinne sollen Einzelhandel und Hotels wieder zurück in die City und in die Nähe von Wohnungen. Die Kategorie "reines Wohngebiet" hat sich nach Ansicht der Initiatoren der Erklärung ebenso überlebt wie das Kleinsiedlungsgebiet.

Außerdem wollen die Planer eine höhere Bebauungsdichte zulassen. Obergrenzen, etwa die Geschossflächenzahl und die Grundflächenzahl, sollen raus aus der BauNVO (siehe "Baulandknappheit treibt die Mieten").

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