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Unternehmen | 16.05.2019

Aus IZ20/2019, S. 6

Von Daniel Rohrig

In diesem Artikel:

Bruttomarge der pbb schmilzt

Die Deutsche Pfandbriefbank verdient mit einzelnen Immobilienfinanzierungen weniger. Das hat mit bewusst konservativem Geschäft zu tun.

Die durchschnittliche Bruttomarge der Deutschen Pfandbriefbank (pbb) ist im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 155 auf 130 Basispunkte gesunken. Der Grund für die sinkende Marge sei laut Vorstandschef Andreas Arndt eine noch konservativere Strategie. So habe die Bank das Deutschlandgeschäft von 46% auf 51% erweitert und mehr Kredite für Büro- und Wohnimmobilien bewilligt. Die Anteile im Großbritannien- und Logistikgeschäft wurden zurückgefahren. "Darüber hinaus haben wir weniger Projektentwicklungen finanziert", erklärte Arndt in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Insgesamt kam im ersten Quartal ein Überschuss von 40 Mio. Euro heraus und damit 12 Mio. Euro mehr als ein Jahr zuvor.

Alles in allem konnte die pbb im ersten Quartal dieses Jahres 29 Immobilienfinanzierungen im Volumen von 1,9 Mrd. Euro abschließen - davon 200 Mio. Euro Prolongationen. Das sind 12% mehr als im ersten Quartal 2018. Im zweiten Quartal soll das Neugeschäft laut Arndt wieder höhere Margen bringen. Das US-Geschäft, das das Institut mit einer Neueröffnung eines Büros im Juli 2018 in New York noch stärker in Schwung bringen wollte, liegt mit seitdem 1,2 Mrd. Euro etwas hinter den Erwartungen.

"Die Ziele für 2019 werden wir aber trotz unseres risikokonservativen Profils erreichen", ist sich Arndt sicher. Für 2019 rechnet die pbb mit einem Vorsteuergewinn von 170 Mio. bis 190 Mio. Euro. Generell geht Arndt von einem "noch relativ stabilen" Immobilienklima in diesem Jahr aus. Eine Bruchlandung des Marktes schließt er aus.

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