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Transaktionen | 09.05.2019

Aus IZ19/2019, S. 18

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Zech verkauft Teil des Europaquartiers an Grosse

Quelle: Justus Grosse Projektentwicklung
Justus Grosse wird die acht Gebäude vorwiegend mit Wohnungen direkt am Europahafen bauen.

Quelle: Justus Grosse Projektentwicklung

Bremen. Kurz nach dem Erwerb des Europaquartiers in der Bremer Überseestadt hat die Gustav Zech Stiftung 210 Wohnungen sowie ein Bürohaus an Justus Grosse verkauft.

Über 450 Mio. Euro hat das Immobilienentwicklungsunternehmen Justus Grosse in den vergangenen 14 Jahren in Büro- und Wohnprojekte der Überseestadt in Bremen investiert. Jetzt kommt ein 100-Mio.-Euro-Projekt hinzu. Der Bremer Entwickler wird die sieben Wohnhäuser mit 210 Wohnungen sowie das Büro- und Wohnhaus des Europaquartiers realisieren, die direkt am Europahafen liegen.

Die Gustav Zech Stiftung hatte erst Ende März 100% der Anteile an der EuropaQuartier Grundbesitz von der Asset-Firmengruppe gekauft. Bereits 2017 hatte Asset etwa 120 öffentlich geförderte Wohnungen an die kommunale Wohnungsgesellschaft Gewoba verkauft. Bei der Gustav Zech Stiftung verbleiben damit die Errichtung eines 15-geschossigen Wohnhochhauses mit 110 Wohneinheiten sowie ein 115 m langer, rekonstruierter Teil des ehemals 400 m langen Schuppens 3, in dem auf 10.000 m2 BGF Büros, Ateliers und Gastronomie unterkommen sollen.

"Es ist das letzte verbliebene Grundstück in Südwestlage am Europahafen", wirbt Clemens Paul, geschäftsführender Gesellschafter der Justus Grosse Projektentwicklung, für das frisch erworbene Projekt. Jenseits des Europahafens liege eine grüne, unbebaubare Landzunge und dahinter die Weser.

Daher hat Paul wenig Bedenken wegen der Vermarktung. Hier gibt es zeitliche Schnittmengen mit dem Vertrieb etwa der 340 Wohnungen im Projekt Europahafenkopf, das ebenfalls die Gustav Zech Stiftung realisiert. "Mit den Weserhäusern, den Deichhäusern und der Hafenpassage hatten wir 2018 rund 600 Wohnungen in der Vermarktung. Davon sind noch 20 nicht verkauft."

Die Kaufpreise sieht Paul bei 4.200 bis 5.000 Euro/m2 - im Mittel 4.600 Euro/m2. Ab 2020 soll gebaut werden. Die Fertigstellung wird für Ende 2022 angestrebt.

Transaktion: Bremen, Überseepromenade

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